Ausschreibung: BIH Charité Clinician Scientist (CSP) 2020-I

Die Medizinische Fakultät der Charité – Universitätsmedizin Berlin und das Berliner Institut für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) vergeben im Rahmen des BIH Charité Clinician Scientist Programms ärztliche Weiterbildungsstellen. Das Programm ist ein anerkannter, moderner Karriereweg in der akademischen Medizin, das Ärzt*innen eine strukturierte Facharztausbildung mit definiertem Raum für klinische und grundlagenorientierte Forschung ermöglicht.


Die Stellen sind ab dem 1. Juli 2020 zu besetzen.


Das Ziel der Weiterbildung ist es, klinisch tätige Mediziner*innen mit einem klar erkennbaren wissenschaftlichen Interesse durch ein strukturiertes, wissenschaftlich und klinisch profiliertes Ausbildungsprogramm zu fördern. Die Weiterbildung erfolgt in einem durch Mentor*innen begleiteten dreijährigen Programm an einer akademisch geleiteten klinischen Einrichtung der Charité, wobei ein mit der/dem zuständigen Dienstvorgesetzten und Kfm. Centrumsleitung fest vereinbarter Anteil der Arbeitszeit ausschließlich der wissenschaftlichen Tätigkeit zur Verfügung steht. Die Ausschreibung richtet sich an vollzeitbeschäftigte Bewerber*innen, die bereits eine klinische Anbindung innerhalb der Charité haben. Bewerber*innen, die aktuell keine Anbindung an die Charité haben, benötigen seitens der aufnehmenden Klinik der Charité eine schriftliche Bestätigung. Für die Durchführung des Clinician Scientist Programms benötigen sie eine Finanzierungbestätigung über den Erhalt einer vollen Stelle zum Förderbeginn. Neben Projekten aus der molekularmedizinischen und klinischen Forschung möchten wir auch Projekte aus dem Bereich der personalisierten Medizin fördern.

Frauen werden nachdrücklich aufgefordert, sich für das Clinician Scientist Programm zu bewerben. Für die Vergabe der Clinician Scientist-Stellen wird ein Frauenanteil von 50 Prozent angestrebt.

Die Stellen werden zu 50 Prozent durch das Programm finanziert und müssen zu 50 Prozent weiterhin von der Klinik getragen werden. Von Seiten der Klinik muss außerdem eine 50-prozentige Freistellung vom derzeitigen klinischen Einsatzbereich sichergestellt werden, deren Modus vorab in den individuellen Zielvereinbarungen definiert wird.


Die Eingruppierung erfolgt unter Berücksichtigung der persönlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe Ä1/Ä2 auf den Grundlagen des TV-Ärzte Marburger Bund – Charité, befristet auf 3 Jahre mit halber Wochenarbeitszeit.


Außerdem haben Programteilnehmer*innen die Möglichkeit, in Absprache mit der Programmleitung ihre Personenförderung bis zu maximal 36 Monate (pro Kind bis zu 18 Monate) aufgrund von Mutterschutz und Elternzeit zu pausieren.


Voraussetzungen


Bewerber*innen müssen zum Zeitpunkt des Förderbeginns (01.07.2020) über eine mindestens 3-jährige ärztliche Weiterbildung in einem klinischen Gebiet verfügen oder nach bereits abgeschlossener Facharztweiterbildung eine Weiterbildung in einem Schwerpunkt begonnen haben, wobei die Ärzt*innen ohne Facharztabschluss vorrangig berücksichtigt werden. Weitere Einstellungsvoraussetzungen sind die abgeschlossene Promotion mit einer Promotionsnote von mindestens „magna cum laude“ oder vergleichbare Leistungen. Außerdem vorausgesetzt wird eine durch Publikationen nachgewiesene kontinuierliche wissenschaftliche Betätigung sowie eine wissenschaftlich fundierte und erfolgversprechende Projektskizze. Ärzt*innen mit abgeschlossener Habilitation oder einer laufenden Drittmittelfinanzierung der eigenen Stelle können wir leider nicht berücksichtigen. Auch Rückkehrer*innen aus dem Ausland, die zum Zeitpunkt der Antragsstellung eine Haushaltsstelle an der Charité – Universitätsmedizin Berlin verbindlich in Aussicht haben, sind antragsberechtigt.

Den Bewerbungsunterlagen sind beizufügen:

  • Vollständig ausgefülltes Bewerbungsformular inkl. Projektskizze
  • Lebenslauf inkl. Publikationsverzeichnis
  • Benennung von zwei Mentor*innen

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin und das BIH treffen die Personalentscheidungen nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung. Bei gleicher Eignung werden schwer behinderte Menschen bevorzugt. Außerdem wird eine Erhöhung des Anteils von Frauen am wissenschaftlichen Personal angestrebt. Frauen sind nachdrücklich aufgefordert, sich zu bewerben. Für die Vergabe der Clinician Scientist-Stellen wird ein Frauenanteil von 50 Prozent angestrebt. Bei gleichwertiger Qualifikation werden Frauen im Rahmen der rechtlichen Möglichkeiten vorrangig berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund, die die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen, sind ausdrücklich erwünscht.