Das BIH Digital Health Accelerator-Programm startet in die dritte Runde

Anfang August öffnete der Coworking-Space des Digital Health Accelerator am Berlin Institute of Health (BIH) seine Räume für acht neue Innovationsteams aus der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft. BIH Innovations, der gemeinsame Technologietransfer von BIH und Charité, unterstützt diese Teams im Programm Digital Health Accelerator bei der Entwicklung und Überführung ihrer Digital Health-Innovationen in die medizinische Anwendung.

Nach bereits zwei Kohorten mit insgesamt zehn Teams werden die interdisziplinären Teams aus Forschung und Klinik ihre Innovationen in den folgenden Themen voranbringen: Digitale Früherkennung von Demenz, schnellere Diagnose akuten Nierenversagens, Detektion und Management der Schwangerschaftskomplikation Präeklampsie, personalisierte Diagnose- und Therapieunterstützung für Tumorpatienten*innen, digitale Plattform für Diagnose- und Therapieunterstützung bei Implantatsinfektionen, Erkennung und Therapie von Internetsucht mit Schwerpunkt Computerspiele, digitale Lösung für Gewebevisualisierung und –analyse in der Histopathologie, sowie personalisierte Therapieunterstützung bei genetischen Muskelerkrankungen.

In der ersten Phase des Digital Health Accelerator-Programms, „Prototype“, erarbeiten die Teams patienten- bzw. nutzerzentriert technische Prototypen und erhalten hierzu Förderung, Coaching und Mentoring von Expert*innen in Bereichen wie Produkt- und Geschäftsmodellentwicklung, klinischer Validierung und Marktzugang, und Zugang zum Coworking-Space. Dort stehen auch Programmteilnehmer*innen der letzten beiden Kohorten unterstützend zur Seite, um ihre gewonnenen Erfahrungen bei der Verwirklichung medizinischer Innovation weiterzugeben. Zum Abschluss dieser Programmphase werden die Teams ihre Projekte zum Jahresende im Rahmen eines „Demo Day“ präsentieren. In der zweiten Programmphase, „Build“, erhalten die stärksten Projekte fortgesetzt Unterstützung bei der Produktentwicklung und Überführung in die medizinische Anwendung, d.h. bis zur Ausgründung, Industriekooperation oder Lizenzvergabe.