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Wir setzen dabei vier Schwerpunkte: (1) Technologien zur Vernetzung von Gesundheitsdaten und Lösungen für die Partizipation von Patientinnen und Patienten, (2) Informationsintegration und Big Data-Architekturen in der translationalen Medizin, (3) standortübergreifende Datenanalyse und Austausch medizinischer Daten, (4) Informationssicherheit und Datenschutz in der digitalen Medizin.

Zum einen ist unsere Arbeit anwendungsorientiert, um einen Mehrwert für die Krankenversorgung und die medizinische Forschung zu schaffen. Daneben betreiben wir Grundlagenforschung, um neue Methoden zu entwickeln, mit denen die dabei auftretenden Herausforderungen bestmöglich gelöst werden können.

Aktuelle Forschungsthemen

  • Pay-as-you-go Integrationslösungen für Gesundheitsdaten
  • Skalierbare Informationsinfrastrukturen für medizinische Forschungsprojekte
  • Klinisches und translationales Data Warehousing
  • Datenharmonisierung und semantische Integration
  • Methoden und Werkzeuge für den Einsatz von Datenschutztechnologien, wie Anonymisierung und Pseudonymisierung, in der Medizin
  • Sicheres verteiltes Rechnen im Gesundheitswesen
     

Publikationsverzeichnis


Lehre


Verantwortlich
SS 2021: Seminar „Aktuelle Themen aus der Medizininformatik“, Promotionsumgebung - Weitere Informationen
SS 2021: Modul "Introduction to Medical Informatics", Masterstudiengang Epidemiologie, Charité
WS 2020/21: Seminar „Aktuelle Themen aus der Medizininformatik“, Promotionsumgebung - Weitere Informationen
SS 2020: Modul "Introduction to Medical Informatics", Masterstudiengang Epidemiologie, Charité

Beitragend
WS 2020/21: Curriculum, BIH Digital Clinician Scientist Programm
WS 2020/21: Modul "Künstliche Intelligenz in der Medizin", Medizin, Charité
SS 2020: Modul "Ethics and Policy Questions", Masterstudiengang Bioinformatik, FU Berlin
WS 2019/20: Modul "Künstliche Intelligenz in der Medizin", Medizin, Charité

Weitere Veranstaltungen
2021: Zertifikat "Reproduzierbare Forschung" - Weitere Informationen
2020: Zertifikat "Reproduzierbare Forschung" - Weitere Informationen
2020: Seminar "Data Sharing - Sensitive Daten nachnutzbar und rechtssicher teilen" - Weitere Informationen

Aktuelle Projekte

Die Partnerstandorte des HiGHmed-Konsortiums in der Medizininformatik-Initiative (MII) bauen medizinische Datenintegrationszentren (MeDICs) auf, die Daten aus Krankenversorgungs- und Forschungssystemen integrieren und harmonisieren. Wichtige Aufgaben umfassen die Sicherstellung der Datenqualität und des Datenschutzes, um eine gemeinsame Datennutzung über die MII-Strukturen zu ermöglichen. Der Mehrwert der etablierten Lösungen wird in verschiedenen Anwendungsfällen nachgewiesen. 

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Ziel des Projektes „Nationale Forschungsdatenplattform“ (CODEX) des Forschungsnetzwerks der Universitätsmedizin zu COVID-19 (NUM) ist es, eine einheitliche, bundesweit nutzbare und datenschutzkonforme Plattform zur Erforschung von SARS-CoV-2 und COVID-19 aufzubauen. So sollen Wissenschaftler*innen verschiedenster Fachrichtungen schnell auf eine große Zahl einheitlicher Datensätze zugreifen können, um die Forschung in dieser und in zukünftigen Pandemien zu unterstützen. 

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Die „Collaboration on Rare Diseases“ (CORD_MI) der Medizininformatik-Initiative (MII) hat sich zum Ziel gesetzt, die Sichtbarkeit Seltener Erkrankungen sowie die Forschung und Versorgung im Bereich Seltener Erkrankungen durch Datenaustausch zu verbessern. Dazu werden auf bundesweiter Ebene sowohl die technischen als auch organisatorischen Lösungen der vier Konsortien der MII (DIFUTURE, HiGHmed, MIRACUM, SMITH) genutzt. 

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Das H2O-Projekt bringt 23 Partner mit dem Ziel zusammen, die Qualität der Patient*innenversorgung durch Schaffung von Health Outcomes Observatories zu verbessern, die standardisierte Gesundheitsdaten auf ethische und sozial verantwortliche Weise sammeln und zusammenführen. Nationale Observatories werden zu einem paneuropäischen Netzwerk für Gesundheitsoutcomes zusammengeschlossen, um Patient*innenkompetenzen zu fördern, Versorger zu vernetzen und Stakeholder mit den notwendigen Daten zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung auszustatten.      Weitere Informationen

Das European Joint Programme on Rare Diseases (EJP RD) bringt über 130 Institutionen aus 35 Ländern zusammen, um ein umfassendes, nachhaltiges Ökosystem für Forschung, Versorgung und medizinische Innovation im Bereich seltener Erkrankungen zu schaffen. Im Rahmen des Projekts arbeitet die BIH AG Medizininformatik an Werkzeugen und Methoden zur Unterstützung eines nachhaltigen Datenaustauschs mit besonderem Schwerpunkt auf Datenschutzaspekten.

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Die Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) soll Datenbanken aus Wissenschaft und Forschung systematisch erschließen, nachhaltig sichern und zugänglich machen sowie (inter-)national vernetzen. Die Ziele von NFDI4Health sind unter anderem: (1) Auffindbarkeit von sowie Zugang zu strukturierten Gesundheitsdaten ermöglichen, (2) Interoperabilität und Wiederverwendbarkeit der Daten etablieren und verbessern und (3) Austausch und die Verknüpfung von personenbezogenen Daten unter Wahrung des Datenschutzes ermöglichen.      Weitere Informationen

Das Projekt Lean European Open Survey on SARS-CoV-2  (LEOSS) ist eine europäische prospektive Kohortenstudie zur Untersuchung der Epidemiologie und des klinischen Verlaufs von Infektionen mit SARS-COV-2. Ziel ist die Entwicklung evidenzbasierter diagnostischer und therapeutischer Empfehlungen. Unsere Arbeitsgruppe entwickelt und implementiert ein mehrstufiges Schutzverfahren zur Privatsphäre-erhaltenden Nutzung und Weitergabe der gesammelten Daten.

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ARX ist eine umfassende Open-Source-Software zur Anonymisierung von Gesundheitsdaten. Sie unterstützt eine Vielzahl von Methoden zur Datentransformation und Risikoanalyse. Die Software wird in verschiedenen Bereichen eingesetzt, darunter kommerzielle Big Data Plattformen, Forschungsprojekte, Data Sharing Lösungen und zu Ausbildungszwecken. ARX verfügt über eine intuitive grafische Benutzeroberfläche und ist für alle gängigen Betriebssysteme erhältlich.

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Frühere Projekte

An der TU München: Technischer Koordinator des Data Integration for Future Medicine (DIFUTURE) Konsortiums, das im Rahmen der Medizininformatik-Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. DIFUTURE hat Datenharmonisierung und -integration sowie einen sicheren Datenaustausch zum Ziel.

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An der TU München: Co-PI des Teilprojekts „Secure integrated big data analytics“ zur Schaffung einer zentralen Plattform für die sichere Erfassung und Verarbeitung von klinischen, para-klinischen und experimentellen Daten für den Sonderforschungsbereich 1371. 

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Ausgewählte Publikationen

Prasser F, Spengler H, Bild R, Eicher J, Kuhn KA. Privacy-Enhancing ETL-Processes for Biomedical Data. Int J Med Inform. 2019 06;126:72-81.

Prasser F, Kohlbacher O, Mansmann U, Bauer B, Kuhn KA. Data Integration for Future Medicine (DIFUTURE). Methods Inf Med. 2018 07;57(S 01):e57-e65.

Prasser F, Kohlmayer F, Spengler H, Kuhn KA. A Scalable and Pragmatic Method for the Safe Sharing of High-Quality Health Data. IEEE J Biomed Health Inform. 2018 03;22(2):611-22.

Prasser F, Gaupp J, Wan Z, Xia W, Vorobeychik Y, Kantarcioglu M, Kuhn K, Malin B. An Open Source Tool for Game Theoretic Health Data De-Identification. AMIA Annu Symp Proc. 2017;2017:1430-9.

Univ.-Prof. Dr. Fabian Prasser

Leiter AG Medizininformatik

BIH - Technologieplattform Digital Medicine, Charité - Universitätsmedizin Berlin

Kontaktinformationen
Anschrift:Postadresse: Charitéplatz 1, 10117 Berlin
Büro: Platz vor dem Neuen Tor 4, 10115 Berlin

Telefon:+49 30 450 528 781
E-Mail:fabian.prasser@charite.de

Team

Ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

  • M.Sc. Wolfgang Galetzka (Gastwissenschaftler)

    Data Scientist