Das Grundsatzpapier zur Partizipation

Bereits 2016 veröffentlichte das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sein Grundsatzpapier zur Partizipation. Da qualitätsvolle Bürger*innenbeteiligung die gesellschaftliche Relevanz der Forschungs- und Innovationspolitik erhöhen könne, indem von der Zivilgesellschaft formulierte Bedarfe berücksichtigt werden und diese auch in die Umsetzung von Maßnahmen eingebunden wird, soll die Anwendung partizipativer Formate konsequent ausgebaut werden. Hierbei wird ein differenzierter Ansatz verfolgt, d.h. je nach Thema sollen partizipative Formate unterschiedlich stark genutzt werden. Diese dürften auch nicht die Wissenschaftsfreiheit gefährden. Als Handlungsfelder identifiziert das BMBF Partizipation in der Forschungspolitik (z.B. Schwerpunktsetzungen bei der Forschungsförderung), in der Forschung (z.B. Förderung von partizipativ angelegten Forschungsprojekten) und bei den Rahmenbedingungen der Partizipation (z.B. Setzen von Anreizen in der Wissenschaftslandschaft für mehr Partizipation).

Das vollständige Grundsatzpapier kann auf dieser Seite heruntergeladen oder auf Anfrage direkt vom BMBF bezogen werden. Im Anhang (S. 11) befindet sich eine Aufstellung von Qualitätsstandards für die Planung und Durchführung von Partizipationsverfahren.