SPOKES Fellows Updates

Dr. Katarina Braune und Hanne Ballhausen

Was ist das Hauptziel Ihres Projekts?

Das OPEN Projekt untersucht die Gesundheit, z.B. messbare Werte wie Langzeitblutzuckerwert HbA1c und prozentualer Anteil der Glukosemesswerte im Zielbereich, und das psychische Wohlbefinden von Menschen mit Diabetes, von denen viele ein DIYAPS (Do-it-Yourself Artificial Pancreas System) nutzen. Außerdem soll untersucht werden, welche individuellen Hindernisse der Nutzung eines solchen Systems entgegenstehen könnten.

Worauf sind Sie bisher am stolzesten?

Obwohl auch wir seit Beginn der Corona Pandemie unsere direkten Kontakte untereinander einschränken mussten, ist es uns dennoch gelungen, als Team noch enger zusammenzuwachsen. Außerdem hatten im September mit unserer zentralen Forschungsarbeit, der OPEN Befragung, begonnen. Im Laufe der letzten 2,5 Monate haben etwa 900 Personen die Fragebögen ausgefüllt, etwa 110 Teilnehmer haben zudem ihre Daten aus ihren Mess- und/oder Loopsystemen gespendet.

Was waren bisher Ihre größten Herausforderungen?

Unsere bisher größte Herausforderung war die Covid-19-Pandemie: Das OPEN-Projekt wird von, für und mit Menschen mit Diabetes (MmD) durchgeführt, die zu mindestens einer der Risikogruppen gehören, und wir haben bei Freunden aus der Diabetes Community und auch innerhalb des Teams eine größere psychische Belastung beobachtet. Da wir unsere Befragung mitten in der Pandemie gestartet haben, sind wir daran interessiert zu sehen, inwiefern Corona die Beantwortung der Fragen zur Lebensqualität beeinflusst hat. Dies war bei der Planung unseres Forschungsvorhabens natürlich nicht abzusehen.

Was sind Ihre Pläne für die kommenden Monate?

Unsere Umfrage, bei der wir auch Diabetes-Daten von Menschen sammeln, endete am 30. November. Nun können wir mit der Analyse der Daten innerhalb der verschiedenen Arbeitsgruppen beginnen, und wir bereiten bereits eine erste Folgestudie vor, an der auch medizinisches Fachpersonal (Health Care Professionals, HCPs) teilnehmen werden.


Dr. Felix Fischer:

Was ist das Hauptziel Ihres Projekts?

Ich möchte den Zugang zu bereits gesammelten Daten zum Zweck der standardisierten Entwicklung und Validierung von Messmodellen erleichtern. Dies wird ein wenig wie eine Wiki-Plattform sein, die Studien sammelt, relevante Daten extrahiert und Daten und Forscher verbindet.

Worauf sind Sie bisher am stolzesten?

Ich habe es geschafft, eine ziemlich komplexe Rails-Software-Anwendung zu programmieren.

Was waren bisher Ihre größten Herausforderungen?

Die zugrundeliegende Datenstruktur in meinem Projekt ist komplex und es gibt viele Designentscheidungen zu treffen, die manchmal unerwartete Konsequenzen haben.

Was sind Ihre Pläne für die kommenden Monate?

Ich möchte die Website zum Laufen bringen, Peer-Reviews dazu bekommen und jemanden haben, der sie für interessante Projekte nutzt!


Dr. Toivo Glatz und Jessica Rohmann:

Was ist das Hauptziel Ihres Projekts?

Wir wollen die Durchführung, Qualität und Nützlichkeit von Peer-Reviews in der biomedizinischen Wissenschaft verbessern, indem wir einen umfangreichen Praxiskurs, namens PEERSEPCTIVES, zum Thema anbieten.

Worauf sind Sie bisher am stolzesten?

Wir erhielten die ethische Genehmigung für die Evaluationsstudie und rekrutierten 16 Doktorand*innen in die erste Kohorte.

Was waren bisher Ihre größten Herausforderungen?

Wir mussten die Datenschutzaspekte dieses Programms an die COVID-19-Situation anpassen sowie die Koordination mit den verschiedenen Redaktionsmentoren während der Covid-Zeit übernehmen.

Was sind Ihre Pläne für die kommenden Monate?

Wir planen die praktische Durchführung von vier Live-Reviews und die Immatrikulation von weiteren 2 Student*innenkohorten im Jahr 2021.


Dr. Wolf-Julian Neumann:

Was ist das Hauptziel Ihres Projekts?

Ich möchte computationale Werkzeuge zur Unterstützung reproduzierbarer Neuromodulationsforschung weiterentwickeln.

Worauf sind Sie bisher am stolzesten?

Wir haben eine Dataweek veranstaltet: Eine dreitägige Online-Diskussion über die Analyse und den Umgang mit Daten für die computergestützte Reproduzierbarkeit. Wir haben dies nun als eine tolle Ressource online auf Youtube verfügbar.

Was waren bisher Ihre größten Herausforderungen?

Wir mussten uns mit der Pandemie und dem Abbruch von Laborversuchen auseinandersetzen.

Was sind Ihre Pläne für die kommenden Monate?

Wir werden unsere Perspektiven erweitern und mit unseren Kooperationspartnern zusammenarbeiten, um eine größere Reichweite zu erzielen.


Dr. Sophie Piper:

Was ist das Hauptziel Ihres Projekts?

Wir wollen das erste Modul unseres iBike-Smart Learners evaluieren, die nächsten Module entwickeln und das Tool in der Öffentlichkeit bekannt machen.

Worauf sind Sie bisher am stolzesten?

Trotz aller Covid-19 Umstände war es uns möglich, die Evaluationsstudie zu starten. Wir sind auch stolz, dass das Tool bald zweisprachig (Englisch und Deutsch) sein wird und wir fruchtbare Interaktionen mit den anderen SPOKES Fellows hatten.

Was waren bisher Ihre größten Herausforderungen?

Wir mussten Datenschutz- und Serverzugriffsprobleme mit den IT-Services der Charite lösen, um unsere Online-Evaluationsstudie innerhalb des Charite-Intranets zu starten.

Was sind Ihre Pläne für die kommenden Monate?

Wir arbeiten daran, das nächste Modul über den Missbrauch von Bar Graphs zu konzipieren, die Datenerfassung der Evaluationsstudie abzuschließen und ein Papier über die Ergebnisse zu verfassen sowie unser Tool auf der BIH (QUEST) Bildungsplattform zu hosten.