BIH Johanna Quandt Professuren

BIH Johanna Quandt Professur „Therapie-induzierte Re-Modellierung in der Immuno-Onkologie“

Am 1. Dezember 2017 trat Il-Kang Na die BIH Johanna Quandt Professur „Therapie-induzierte Re-Modellierung in der Immuno-Onkologie“ am BIH und der Charité an. Zur Pressemitteilung


BIH Johanna Quandt Professur „Hypertension und molekulare Biologie endokriner Tumore“

Am 1. November 2017 trat Ute Scholl die zweite BIH Johanna Quandt Professur am BIH und der Charité an. Zur Pressemitteilung

In Videointerviews berichten die Professorinnen über Ihre Forschung und den Nutzen für Patientinnen und Patienten:


BIH Johanna Quandt Professur für Gehirnsimulationen

Am 1. Oktober 2017 hat Petra Ritter die BIH Johanna Quandt Professur für Gehirnsimulationen am BIH und der Charité angetreten. Zur Pressemitteilung

Auch ihr haben wir Fragen zu Ihrer Forschung gestellt:

3 Fragen an Petra Ritter

W2-Professur Berufung von Prof. Petra Ritter durch den Dekan der Charité Prof. Dr. Axel Radlach Pries. Foto: Wiebke Peitz; Charité – Universitätsmedizin Berlin
Der Schwerpunkt meiner Forschung ist das The Virtual Brain (TVB) Projekt, das ich zusammen mit internationalen Partnerinnen und Partnern aufgebaut habe. Es handelt sich um eine Informatikplattform, mit der wir Gehirne von Menschen, aber auch Tieren wie Affen und Mäusen simulieren können. Durch die Integration von experimentellen Daten in diese Simulationen können wir wissenschaftliche Modelle personalisieren.
Mir bedeutet diese Chance sehr viel und ich bin dankbar für das entgegengebrachte Vertrauen und ich denke, dass mein Team und meine internationalen Kooperationspartner sehr stark davon profitieren werden. Ich sehe gute Synergien zwischen dem BIH und der Forschung, die ich bereits betreibe, vor allem im Bereich Digital Health. Derzeit beantragen wir ein Projekt zum EU-Flagship Human Brain Project. Dort geht es um ganz ähnliche Fragen wie beim TVB, denn auch beim Human Brain Project werden anonymisierte Patientendaten gesammelt und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern für Ihre Forschung am menschlichen Gehirn zur Verfügung gestellt werden.
Wir forschen bereits auf den Gebieten von Schlaganfall, Gehirntumoren, Alzheimer und Epilepsie. Mit dem Virtual Brain können wir Gehirnstrukturen und Funktionen zusammenbringen; das heißt, dass wir die Mechanismen besser verstehen und erkennen, die für die Entwicklung dieser Erkrankungen verantwortlich sind. Verstehen wir diese Zusammenhänge, kann man dort mit Therapien ansetzen, aber auch bessere Prognosen für den Verlauf dieser Erkrankungen stellen. Die große Vision ist, dass Behandlungen in Zukunft an einem digitalen Doppelgänger geplant werden können.