Promoting quality assurance in preclinical research (Q-EBRA)

Safeguarding quality of research in frame of the European Brain Research Area (EBRA) project

Es gibt viele Richtlinien zur Qualitätssicherung in präklinischen Studien, aber sie existieren vereinzelt und unzusammenhängend. Dies erschwert es Gutachtern von Forschungsanträgen, diese Richtlinien mühelos in den Prozess der Begutachtung einzubeziehen. Darüber hinaus nehmen diese Leitlinien oft die Perspektive der Bewertung einzelner Studien ein, ohne kollektive, übergeordnete kommunikative Praktiken zu berücksichtigen, die in der jeweiligen Förderphase informativ sein können (z.B. wie man mit möglichen Publikationsverzerrungen in Zeitschriften umgeht).

Das Q-EBRA-Projekt synthetisiert verschiedene Materialien, von Protokollrichtlinien bis hin zu fördererspezifischen Richtlinien, und analysiert, wie Metaforschung weitere Informationen liefern kann. Dazu gehören die Synthese von Richtlinien wie die ARRIVE- und PREPARE-Richtlinien, zusammen mit Entwicklungen im preprint Bereich, Berechnungen der Stichprobengröße und die Unterscheidung zwischen explorativen und konfirmatorischen Studien (sowie den unterschiedlichen Evaluationsverfahren).

Mit diesem Projekt unterstützen wir die European Brain Research Area (EBRA) bei der Formulierung von Mindeststandards für die präklinische Hirnforschung. Diese Mindeststandards können dann als Orientierungshilfe für die Entwicklung von Forschungs-Policies und -plänen, die Formulierung von zukünftigen Ausschreibungen und den dazugehörigen Hinweisen für Antragsteller und Reviewer dienen. Basierend auf diesen Standards werden wir offen verfügbare Materialien entwickeln. Dazu gehören ein whitepaper über die Bewertung präklinischer Studien sowie Webinare für die praktische Umsetzung des whitepapers.