Open Access

Freier Zugang zu den Resultaten wissenschaftlichen Arbeitens ist eines der zentralen Anliegen von Open Science. Der Berliner Senat hat 2015 die sogenannte Open-Access-Strategie für Berlin verabschiedet, die unter anderem das Ziel formuliert, dass bis 2020 60% aller Aufsätze von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Berliner Wissenschaftseinrichtungen frei zugänglich sein sollen.

Das BIH unterstützt dieses Ziel im Rahmen seiner Strategie 2026. Bis dahin soll nahezu jede Publikation des BIH frei zur Verfügung stehen. Um dies zu erreichen, ergreift das BIH gemeinsam mit seinen Gliedkörperschaften, Charité sowie MDC, strukturelle sowie technische Maßnahmen, um die Einrichtungsangehörigen bei der Umsetzung von Open Access zu unterstützen.

Zur Förderung der Publikation in Open-Access-Zeitschriften gab es in 2017 einen Piloten des QUEST – BIH Center for Transforming Biomedical Research für die Übernahme von Open-Access-Gebühren. Durch den BIH-Open-Access-Publikationsfonds wurden insgesamt 29 Publikationen in Open-Access-Zeitschriften finanziell gefördert. In den Jahren 2018 und 2019 unterstützt die Charité – Universitätsmedizin Berlin die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen in Open-Access-Zeitschriften durch einen eigenen Fonds für Publikationsgebühren. Der Publikationsfonds speist sich aus Mitteln der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Charité. Insgesamt stehen in 2018 und 2019 rund 700.000 Euro zur Finanzierung von OA-Publikationen zur Verfügung.

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