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Der Gentechnologiebericht ist ein interdisziplinäres Monitoringvorhaben zu den aktuellen Entwicklungen der Gentechnologien in Deutschland.

Hintergrund

Gentechnologien zählen zu den einflussreichsten Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte. Sie bieten die Möglichkeit, in die Erbsubstanz einzugreifen – in die der Natur und in unsere eigene. Da sie die unterschiedlichsten Lebensbereiche betreffen, knüpfen die mit ihnen verbundenen Debatten direkt an die Lebenswelt von Bürgerinnen und Bürgern an. Gerade aufgrund ihres Potenzials, weitreichenden Einfluss auf Forschung, Landwirtschaft und Medizin zu nehmen, bewegt sich ihre öffentliche Wahrnehmung oftmals zwischen Furcht und Hoffnung.

Zielsetzung

Vor diesem Hintergrund will der Gentechnologiebericht, der 2001 an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften gegründet wurde, die Voraussetzungen für einen sachlich-informierten Diskurs über die unterschiedlichen Gentechnologien in Deutschland fördern. Das Projekt befindet sich an der Schnittstelle von Wissenschaft, Gesellschaft und Politik.

Methodik

Die Gruppe ist interdisziplinär zusammengesetzt aus namhaften Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaftlern/-wissenschaftlerinnen, allesamt Experten und Expertinnen auf dem Gebiet. Sie arbeitet die unterschiedlichen Anwendungen der Gentechnologien sorgfältig auf und behält deren Entwicklungen langfristig im Blick. Die gesammelten Informationen richten sich an eine breite Öffentlichkeit, ebenfalls verabschiedete Handlungsempfehlungen richten sich an die Politik.

Erwartete Ergebnisse / Implikationen / Perspektiven

Die Arbeitsgruppe dokumentiert ihre Ergebnisse in einer regelmäßig erscheinenden Veröffentlichungsreihe zu spezifischen Themen sowie durch überwiegend öffentliche Veranstaltungen.

Die Publikationen zum Gentechnologiebericht finden Sie hier.

Hannah Schickl

Leiterin Geschäftsstelle Gentechnologiebericht, wissenschaftliche Mitarbeiterin

Kontaktinformationen
Telefon:+49 30 450 543 313
E-Mail:hannah.schickl@bih-charite.de