Zum Seiteninhalt springen
Der Bereich „Translationale Bioethik“ befasst sich mit ethischen und regulatorischen Fragen in vorklinischer und klinischer Forschung sowie in Big Data Forschung. Die Translationale Bioethik untersucht in empirischen Studien u.a., wie gesetzliche Vorgaben oder ethische Empfehlungen (z.B. Informierte Einwilligung, Nutzen-Schaden Abwägung, oder Patientenbeteiligung) konkret in der Forschungspraxis angewandt werden. Auf der Basis der Studienergebnisse werden dann in enger Kooperation mit Forschenden, PatientenvertreterInnen und weiteren relevanten Stakeholdern Vorschläge erarbeitet, wie diese Vorgaben und Empfehlungen wirksamer und effizienter in der Praxis implementiert werden können.

BRAVO: Beiträge von Hochschulen zur Förderung des wissenschaftlichen Wertes ihrer biomedizinischen Forschung – Vergleichende Analysen

BRAVO untersucht, inwieweit die medizinischen Fakultäten Deutschlands verschiedene Qualitätsaspekte der biomedizinischen Forschung berücksichtigen und fördern. Durch das Projekt sollen die Anliegen der weltweit geführten „Increasing Value“-Debatte stärker in das Bewusstsein der Forschenden und der Fakultäten gerückt und die Implementierung von Anreizsystemen zur Förderung von Registrierung, Publikation, Open Access und Reproduktion biomedizinischer Studien unterstützt werden. 

Weitere Informationen

CEO-sys | Aufbau eines Covid-19 Evidenz-Ökosystems zur Verbesserung von Wissensmanagement und Translation

Das QUEST Center beteiligt sich am Projekt CEO-sys im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Forschungsnetzwerks Nationale Universitätsmedizin, das die Forschungsaktivitäten der deutschen Universitätsmedizin zur Bewältigung der Covid-19-Pandemie stärken soll.

Weitere Informationen 

Extent, Predictors, and Management of Publication Bias in Animal ResearCh (EMBARC)

EMBARC untersucht, in welchem Umfang, welcher Form und welcher Zeit ehemals genehmigte Tierversuchsanträge ihre Ergebnisse und Studienmethoden veröffentlicht haben. Im Anschluss wird EMBARC mittels Experteninterviews zum Thema Publication Bias die Einstellungen und Lösungsansätze der verschiedenen Stakeholder im Kontext der Tierforschung untersuchen.

Weitere Informationen

Gute Begründungspraxis („Good Justification Practice”)

Das Projekt Gute Begründungsspraxis untersucht wie Forschungsentscheidungen in der translationalen biomedizinischen Forschung prospektiv begründet werden können, um den bioethischen Anforderungen zu entsprechen. Was ist notwendig, um schon im Voraus einschätzen zu können, ob Wahrscheinlichkeitsaussagen über den erwartbaren Erfolg eines Forschungsprojekts in der translationalen Biomedizin gut fundiert sind? Welche Kriterien können hierfür herangezogen werden?

Weitere Informationen

HiGHmed

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen der Medizininformatik-Initiative das Konsortium “HiGHmed”. Im Rahmen von HiGHmed werden in dem Arbeitspaket „Ethics and Stakeholder“ empirische und konzeptionelle Forschungsprojekte zur Medizinischen Informatik durchgeführt. Dies beinhaltet die ethische Reflexion der Sammlung, Verknüpfung und Nutzung von Patientendaten sowie die Ausarbeitung der politischen und sozialen Folgen. Ziel des Arbeitspaketes ist die Entwicklung praxisorientierter Empfehlungen für die Governance von Big Data-basierter Forschung und Technologieanwendungen im Kontext der Patientenversorgung. Die Einbindung verschiedenster Interessengruppen ist dabei ein wichtiges Anliegen. Die Ergebnisse sollen, auch über die Grenzen des HiGHmed-Konsortiums hinaus, nationale und internationale Debatten zur Digitalisierung der Medizin bereichern.

Weitere Informationen

PRECOPE - Preparedness and Response for Ethical Challenges in Human Subject Research during COVID-19 and similar PandEmics

The PRECOPE study aims to address the need to “articulate and translate existing ethical standards to salient issues in COVID-19”, highlighted by the WHO research roadmap for COVID-19, by preparing for and responding to the practice-/decision-oriented challenges in translating ethical principles into concrete human subject research on COVID-19.

Weitere Informationen (in Englisch)

Publikation klinischer Studien (IntoValue)

Eines unserer ersten Projekte, IntoValue, befasst sich mit der Publikation klinischer Studien. Die Publikation aller Ergebnisse aus klinischen Studien ist ein wichtiger Baustein, um den Nutzen biomedizinischer Forschung zu steigern und das Ausmaß ungenutzter Forschungsergebnisse zu verringern. 

Weitere Informationen

Qualität und Reporting von Patient*innenbeteiligung

In diesem Projekt untersuchen wir die Qualität und das Reporting von Patient*innenbeteiligung in der Gesundheitsforschung.

Weitere Informationen

STRUCTURES

STRUCTURES (Structure and Transparency in Translational Research) befasst sich mit den normativen und praktischen Herausforderungen der Governance translationaler Forschung in der Biomedizin. Der Fokus liegt auf der Entwicklung von Ansätzen zur Verbesserung von A) Nutzen-Schaden-Abwägungen in der frühen klinischen Forschung sowie B) Registrierung und Ergebnisveröffentlichung in der präklinischen Forschung.

Weitere Informationen

TrackValue - Tracking und Verbesserung von Indikatoren

TrackValue zielt darauf ab die biomedizinische Forschung zu verbessern. Dafür werden relevante Indikatoren entwickelt, mit diesen die wissenschaftlichen Studien bewertet und diese Ergebnisse dann an die Forscher zurückgespiegelt.

Weitere Informationen

Unsicherheit neuer medizinischer Interventionen im Kontext individueller Heilversuche

Bei individuellen Heilversuchen wird ein*e Patient*in mit einem nicht zugelassenen Medikament therapiert, daher herrscht daher ein höheres Maß an Unsicherheit als bei einer zugelassenen Standardtherapie. In einem theoretisch-konzeptionellen Teilprojekt wird Unsicherheit als ein bisher wenig beachtetes ethisch relevantes Charakteristikum neuer medizinischer Interventionen erörtert.

In einem empirischen Teil wird mit qualitativer Interviewforschung unter relevanten Stakeholdern ermittelt, wie eine gelungene Umsetzung von Vorsorgemaßnahmen in die Praxis aussehen kann und welche Chancen und Risiken diese Umsetzung birgt.

Weitere Informationen

Prof. Dr. Dr. Daniel Strech

AG Leiter | Stellvertretender Direktor QUEST Center

Lebenslauf | ORCIDTwitter

Kontaktinformationen
Telefon:+49 30 450 543 068
E-Mail:daniel.strech@charite.de