Girls' Day am BIH 2022

Das Berlin Institute of Health beteiligt sich seit vielen Jahren am Girls‘ Day, um Mädchen einen Einblick in die Arbeit der Wissenschaftlerinnen zu geben und ihnen Frauen in wissenschaftlichen Leitungspositionen vorzustellen.
Verfügbar nur auf Deutsch
In der Medizin und den Lebenswissenschaft studieren zwar mittlerweile viele Frauen, aber die öffentliche Wahrnehmung von Wissenschaft ist noch immer männlich geprägt. Beim Draw-A-Scientist Test, bei dem Kinder aufgefordert sind, eine*n Wissenschaftler*in zu zeichnen, dominiert noch immer der männliche Wissenschaftler à la Einstein.
Mit unserem BIH Girls‘ Day wollen wir dazu beitragen, Schüler*innen zu zeigen, dass Wissenschaft auch weiblich sein kann und es ganz unterschiedliche Frauen* gibt, die Wissenschaftlerinnen sind.
Überblick
Wann? 28.04.2022 9-11 Uhr
Wer? 12 Mädchen pro Gruppe
Wo? Online
Anmedlung: www.girls-day.de/Radar
Für jeden Kurs gibt es unten einen direkten Bewerbungslink
Workshops
Ingenieurinnen in der Herzmedizin
Wie kann man als Ingenieurin dabei helfen Herzkrankheiten zu heilen und Leben zu retten? Was ist ein Herzunterstützungssystem und wie funktioniert es? Warum hat Maschinenbau nicht immer etwas mit Autos, Flugzeugen oder Baggern zu tun? Diese und viele weitere Fragen werden wir, Ingenieurinnen des Labors für Biofluidmechanik der Charité Universitätsmedizin Berlin, euch in einem interaktiven Workshop beantworten.
Innerhalb des Workshops werden wir einen kurzen Einblick in die Grundlagen des menschlichen Herzens, die Blutströmung im Körper und die technischen Unterstützungsmethoden in der Herzmedizin geben. Zur Veranschaulichung unserer Arbeit werden wir einen Versuch in unserem Labor durchführen und euch Einblicke in den Alltag einer technischen Forscherin an der Charité geben. Außerdem möchten wir euch erzählen, wie wir zu unserem Studium und dann aus den klassischen Ingenieurwissenschaften in die Medizintechnik gekommen sind und was uns daran begeistert. Wir, ein Team der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen im Institut für kardiovaskuläre computer-assistierte Medizin freuen uns darauf euch kennenzulernen und sind gespannt auf eure Fragen!
Vera Froese
Isabell Schulz
Isabell Esslinger
Juliana Franz
Katharina Vellguth
Sophia Krakowski
Sophie BeckeDen Link zur Teilnahme schicken wir Euch per Mail kurz vor der Veranstaltung. Alles, was ihr für die Teilnahme braucht, ist ein Computer oder Tablet mit Mikrofon und Kamera.
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Bits und Bytes in der Krebsforschung – Was macht eigentlich eine Bioinformatikerin?
In meiner Veranstaltung werde ich erklären, was es heißt, wenn Ärzt:innen den Bauplan von Krebszellen (die DNA) nutzen, um für Krebspatienten eine spezifische Therapie zu finden.
Es gibt einen kurzen Vortrag über Sequenzierung von DNA und die darauffolgende Datenanalyse, die von Bioinformatiker:innen gemacht wird. Danach zeige ich Euch wichtige Quellen und Datenbanken, die von Ärzt:innen genutzt werden und ihr könnt ein kleines Beispiel selber untersuchen. Hierfür nutzen wir die Datenbank cbioportal.
Zum Abschluss können wir die Ergebnisse diskutieren und ich kann weitere Fragen beantworten. Den Link zur Teilnahme schicken wir Euch per Mail kurz vor der Veranstaltung. Alles, was ihr für die Teilnahme braucht, ist ein Computer oder Tablet mit Mikrofon und Kamera.
Ich freue mich auf Euch, Dr. Manuela Benary
- in der 6. Klasse habe ich das erste Mal programmiert
- in der 11. Klasse habe ich bei Jugend forscht (im Bereich Biologie) teilgenommen
- das Bioinformatik-Studium in Jena hat die zwei Interessen kombiniert
- seit 2007 in Berlin für eine Doktorarbeit
- seit 2012 in der Charité als Wissenschaftlerin tätig
- außerdem bin ich Mutter von zwei Teenagern und begeisterte Beach-Volleyballerin
Wie können wir ein Virus besiegen? Ein Tag im Leben einer Naturwissenschaftlerin
In unserem Workshop berichten wir über die Anfänge der Entwicklung neuer antiviraler Therapien. Alles beginnt mit der wichtigsten Frage: Was ist die Achillesferse des Virus und mit welchen Strategien kann man dagegen vorgehen? Von der Theorie zur Praxis – wir zeigen euch wie im Labor die antivirale Wirksamkeit verschiedener Moleküle getestet wird und was das Berufsleben einer Forscherin noch mit sich bringt.
Den Link zur Teilnahme schicken wir Euch per Mail kurz vor der Veranstaltung. Alles, was ihr für die Teilnahme braucht, ist ein Computer oder Tablet mit Mikrofon und Kamera.
Dr. Sandra Pinkert
Während meines Abiturs habe ich den Film „Outbreak“ gesehen und beschlossen, ‚das will ich auch machen‘. Zwar laufe ich heute nicht im S4-Anzug mit separater Sauerstoffversorgung rum, aber ich habe meine Berufswahl nie bereut. In meinem Biologiestudium habe ich mich sehr früh auf Virologie und Mikrobiologie spezialisiert. Wie ein Virus, dass tausendfach kleiner ist als eine unserer Körperzellen, es schafft binnen kürzester Zeit diese zu übernehmen, fasziniert mich nach wie vor und wird es wahrscheinlich auch immer tun. Nach meinem Studium in Leipzig wechselte ich für meine Promotion nach Berlin an die Charité und beschäftige mich mit Viren, die das Herz infizieren können und es somit schädigen. Wie genau diese Viren in die Herzzellen gelangen untersuchte ich bei einem Aufenthalt in Philadelphia, wo einer der Spezialisten auf diesem Gebiet arbeitete. Mittlerweile gehört auch die universitäre Lehre zu meinem Aufgabengebiet, es wird also nie langweilig.
Clara Bredow, Doktorandin
Ich habe mein Abitur 2009 in Berlin geschrieben (LK Bio und Französisch) und bin danach erstmal für ein Jahr ins Ausland. Ohne die Erfahrungen in Kanada hätte sich mein Biochemie-Studium als um einiges schwieriger erwiesen. Ich habe auch im Studium so viele Praktika wie möglich in den USA und in Kanada absolviert und konnte letztendlich auch meine Masterarbeit in Toronto schreiben. Diese Auslandserfahrungen waren ausschlaggebend für meine Aufnahme in eine Graduiertenschule, über die ich während meiner Doktorarbeit viele Kursangebote und Schulungen wahrnehmen konnte.
Sophia Borowski
Ich habe bereits während meines Abiturs (LK Bio und Chemie) festgestellt, dass ich mich sehr für naturwissenschaftliche Zusammenhänge interessiere. In meinem 5-jährigen Biochemie und Molekularbiologie Studium hat sich dann herausgestellt, dass mich der immunologische Bereich besonders interessiert. Ich finde es einfach faszinierend welche Mechanismen dem Körper zur Verfügung stehen, um jeden noch so kleinen Vorgang im Körper zu regulieren. Als Wissenschaftlerin möchte ich dazu beitragen, das Verständnis für diese Vorgänge weiter zu vertiefen und vielleicht sogar neue Mechanismen selbst entdecken. Ich finde es unglaublich spannend wie neue Entdeckungen oft schon bekannte Zusammenhänge ergänzen, wie dann plötzlich alles zusammenpasst und zusammen Sinn ergibt. Das ist es auch was mir an diesem Beruf am meisten Spaß macht: basierend auf bekannten Sachverhalten neue Entdeckungen interpretieren und Zusammenhänge erkennen, zu sehen wie sich ein neues Puzzleteil in das Gesamtbild einfügt.
Zu unserer Ausbildung gehörte neben den Grundlagen der Biologie und Biochemie das Erlernen vieler Labormethoden sowie das kritische Hinterfragen von wissenschaftlichen Ergebnissen. Neben unserer täglichen Arbeit im Labor stehen wir im regen Austausch mit Wissenschaftlern aus aller Welt. Gemeinsam decken wir Stück für Stück Details der Immunreaktion auf eine Virusinfektion im Herzen auf.
Fokus der Arbeitsgruppe:
Die Arbeitsgruppe von Frau Prof. Beling ist bekannt für ihre Forschung zur zellulären Stressantwort bei viraler Infektion und steriler Inflammation. Wir beschäftigen uns mit der Frage, wie die Interferon-induzierte ISG15-vermittelte Abwehrreaktion, die virale Replikation kontrolliert und wie solche Signalwege verletzte Zellen widerstandsfähiger gegen schädigende Effekte von Interferon-Antworten machen können. Einen besonderen Fokus setzen wir hierbei auf die Mechanismen der zellulären Stressantwort im Herzmuskel. Wir untersuchen, wie stress-induzierte Ubiquitin-ähnliche Modifikatoren zentrale Stoffwechselwege steuern.
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Als Ärztin in der Forschung - wie schaffe ich den Weg zu einer Führungsposition?
Ärztinnen arbeiten im weißen Kittel am Patienten – oder? Ich möchte euch zeigen, wie ich neben vielen anderen Ärztinnen an der Charité neben meiner Aufgabe in der Patientenversorgung auch forschen kann und welche Möglichkeiten es insbesondere für mich als Frau gibt perspektivisch auch eine Führungsposition zu erlangen. Dabei möchte ich euch Einblicke geben, was man alles mit dem Arztberuf anfangen kann und was es überhaupt heißt zu forschen. Woher kommt die Frage für ein Forschungsprojekt? Wie lernt man, mit welchen Methoden man eine Forschungsfrage beantworten kann? Wie läuft so ein Forschungsprojekt ab? Warum macht es überhaupt Sinn als Ärztin zu forschen? Welchen Herausforderungen begegnet man als Frau? Aber auch: welche Förderungsmöglichkeiten gibt es für Frauen am Ende sogar die Führungsposition einzunehmen?
Den Link zur Teilnahme schicken wir Euch per Mail kurz vor der Veranstaltung. Alles, was ihr für die Teilnahme braucht, ist ein Computer oder Tablet mit Mikrofon und Kamera.
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Wie funktioniert ein Impfstoff- Wissenschaftlerinnen auf den Weg zur Professur.
Unser Immunsystem ist komplex und hat viele Komponenten.
Gerade in der letzten Zeit geht es viel um Impfungen und deren Nutzen. Aber wie funktioniert so ein Impfstoff eigentlich? Und bei wem funktioniert er vielleicht nicht so gut?
Vier Wissenschaftlerinnen aus den Bereichen Immunologie/Rheumatologie und Nephrologie erzählen euch wie sie zur Impfforschung im Labor gekommen sind, wie sie die Impfantwort erforschen und was sie herausgefunden haben.
Ihr erhaltet einen Einblick in ihren Arbeitsalltag und erfahrt, wie der Weg zu einer Professur aussieht.
Den Link zur Teilnahme schicken wir Euch per Mail kurz vor der Veranstaltung. Alles, was ihr für die Teilnahme braucht, ist ein Computer oder Tablet mit Mikrofon und Kamera.
Ana-Luisa Stefanski
Annika Glenzer
Franziska Szelinski
Eva SchrezenmeierANMELDEN
Können wir eine Pandemie mit digitalen Werkzeugen bekämpfen?
Alle reden von der Digitalisierung und für die meisten sind digitale Anwendungen im Alltag sehr präsent. Aber habt ihr euch auch schon mal gefragt, Wie wird der Impfpass digital? Wie können wir die Pandemie mit digitalen Werkzeugen bekämpfen? Was passiert mit meinen Daten aus LUCA und Corona-Warn-App? Wie können wir Daten aus Wearables und Apps für die Allgemeinheit nutzen und was sind die Gefahren? Und wird mein Hausarzt zukünftig meine genetischen Informationen einsehen können?
Carina Vorisek und Caroline Stellmach geben einen Einblick in ihren Arbeitsalltag und nehmen Euch mit in die Welt der digitalen Medizin.
Den Link zur Teilnahme schicken wir Euch per Mail kurz vor der Veranstaltung. Alles, was ihr für die Teilnahme braucht, ist ein Computer oder Tablet mit Mikrofon und Kamera.
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Eine Ärztin und eine Informatikerin arbeiten zusammen für eine bessere Gesundheitsversorgung
Wie kann die Vielfalt an Gesundheitsdaten, die während eines Krankenhausaufenthaltes generiert wird, für die Forschung nachgenutzt werden?
Wie können Informatik und Medizin gemeinsam genutzt werden um neue Erkenntnisse für Diagnostik, Behandlung und Prävention zu ermöglichen?
Auf Intensivstationen werden viele Geräte eingesetzt: Von beispielsweise Monitoren und verschiedene Sensoren, um die Vitalparameter der Patient:innen zu überwachen, über Beatmungsgeräte, bis hin zu Computern, um Behandlungsverläufe zu dokumentieren. All diese Daten können für Forschungsfragen herangezogen werden. In bestimmten Situationen lösen diese Geräte Alarme aus: Sie sollen das Personal auf mögliche Veränderungen bei Patient:innen hinweisen.
Eine große Anzahl der Alarme zieht jedoch keine Konsequenz mit sich und sind somit "Falschalarme".
Anne Flint - Medizininformatikerin - und Sophie Klopfenstein - Ärztin - arbeiten aktuell gemeinsam an einem Intensivmedizinprojekt. Ziel ist es, „Falschalarme“ zu erkennen und intelligente Alarmgrenzen vorzuschlagen, die auf die jeweiligen Patient:innen abgestimmt sind.
Meldet euch an und bekommt einen Einblick in die Welt der Health Data Science! Anne und Sophie von der AG Patient Monitoring and Alarm Management am Institut für Medizinische Informatik werden euch sowohl ihren Werdegang als auch ihr Projekt und Arbeitsalltag vorstellen.
Den Link zur Teilnahme schicken wir Euch per Mail kurz vor der Veranstaltung. Alles, was ihr für die Teilnahme braucht, ist ein Computer oder Tablet mit Mikrofon und Kamera. Das Angebot ist geeignet für Mädchen ab 13 Jahren.
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ENGLISH: Full time Researcher-Dancer who loves MUSCLES - My journey from being a student to become a female leade
In this workshop, Supriya Krishna is going to talk about Muscles as a researcher and a dancer :)
“Muscles allow us to speak, move , express and also control heartbeat, breathing, digestion and a lot more. Don’t we take it for granted although they serve us throughout our lives? Unfortunately muscle wastage happens in some at childhood and/or adults and are bound to a wheelchair or constrained to do other activities. As a researcher, I would like to find treatment for muscle disease. In the workshop, there will be a short introduction on the types of muscle cells, early identification of muscle weakness, how muscle cells look under the microscope , insights to why there is still no cure and how we can cure in the future….
I would like to point out that fitness is as important as skill development. Apart from being a researcher, I am also a professional dancer and would also like to share - how I balance my journey into science and dance. My message would be “Girl, be all that you want to be” :)
I look forward to seeing you all.”
Link to participate by e-mail shortly before the event. All you need to participate is a computer/tablet with camera and microphone.
Supriya Krishna is currently doing her Master’s thesis in the lab of AG Spuler at MDC Berlin, working on the Gene editing approach for treatment of Muscular dystrophy. Apart from being a full-time research student, she is also a professional Indian classical dancer and has given more than 100+ stage shows so far.
Mit dem eigenen Immunsystem Krebs bekämpfen - Einblicke in den Berufsalltag im Forschungslabor
Herzlich Willkommen zum Girls‘ Day in der Charité Berlin!
Wir öffnen unsere (Labor-)Türen und nehmen Euch für einen Tag mit in unsere Labore! Unsere Forscherinnen zeigen Euch ihren Berufsalltag und erzählen Euch warum sie ihren Beruf gewählt haben, wie ihr Weg dahin ausgesehen hat und was daran so cool ist.
Bei einem virtuellen Rundgang nehmen wir euch mit in die Zellkultur und ans Mikroskop - so könnt ihr einen Einblick in die spannende Welt der Tumorimmunologie und Leberforschung erhalten und auch alle möglichen Fragen zum Berufsbild Wissenschaftlerin oder Laborantin stellen.
Wir freuen uns auf euch!
Den Link zur Teilnahme schicken wir Euch per Mail kurz vor der Veranstaltung. Alles, was ihr für die Teilnahme braucht, ist ein Computer oder Tablet mit Mikrofon und Kamera.