Research Objective
Verantwortungsvolle Translationale Methodologien
Dieses Research Objective zielt darauf ab, verantwortungsvolle translationale Methodologien für die Biomedizin zu entwickeln. Zu unseren Zielen gehören: robuste, reproduzierbare Forschung; transparenter, offener Zugang zu Forschungsergebnissen und Daten; validierte Anreize und Leistungskennzahlen (KPIs); Ausbildung; und eine patientenzentrierte translationale Kultur am BIH, die auf die Charité ausstrahlt sowie auf das translationale Ökosystem in Deutschland und darüber hinaus.

Translationale Wirksamkeit ist bekanntermaßen schwer zu messen, da es oft Jahre oder sogar Jahrzehnte dauert, bis eine wissenschaftliche Entdeckung in die klinische Anwendung bei Patient*innen gelangt. Das BIH hat deshalb ein einzigartiges, interdisziplinäres Umfeld geschaffen, das innovative Methoden, Technologien und Strukturen bündelt, um translationale Forschung zu untersuchen, Risiken zu minimieren und translationalen Erfolg systematisch zu fördern.
Das Research Objective „Verantwortungsvolle translationale Methodologien“ zielt darauf ab, unterstützende Strukturen und modernste Datenplattformen zum Nutzen der Gemeinschaft am BIH, der Charité und darüber hinaus zu entwickeln. Indem wir vielversprechende Forschungsprojekte identifizieren, die in einen effizienten translationalen Rahmen eingebettet werden können, fördern wir die Translation. Über die Forschungsprojekte des BIH hinaus soll der translationale Rahmen als Blaupause für nationale und internationale Partner dienen, darunter auch öffentlich-private Partnerschaften. Wir werden einen Mehrwert für Patient*innen und Forschende schaffen, indem wir FAIR-Gesundheitsdatenräume einrichten und fortschrittliche Modelle und künstliche Intelligenzen (KI) für den klinischen Einsatz entwickeln.
Gezielte Aktivitäten stärken die translationale Effektivität durch wissenschaftliche Entdeckungen, die Einbeziehung von Patient*innen und Beiträge weiterer Interessengruppen:
Aktivitäten
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Translationale Metrologie
Trotz erheblicher Fortschritte in der Gesundheitsforschung kommt die Translation wissenschaftlicher Erkenntnisse in die klinische Praxis noch nicht im zufriedenstellenden Maße voran. Das BIH begegnet diesen Herausforderungen mit einem strukturierten Ansatz zur Bewertung und Förderung des translationalen Potenzials bereits in frühen Projektphasen. Mittelfristig strebt das BIH an, durch ein umfassendes, interdisziplinäres Unterstützungsframework die gesamte Bandbreite translationaler Prozesse von der wissenschaftlichen Entdeckung bis zum Patient*innennutzen effizient zu begleiten.
Erfahren Sie mehr in unserem Strategischen Forschungsprogramm 2023-2027 (engl.).
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Präklinische Evidenz
Die Robustheit der Erkenntnisse aus präklinischen Studien ist entscheidend für die erfolgreiche Umsetzung neuartiger Behandlungen und Interventionen. Daher stärken wir das Generieren präklinischer Evidenz und ihre Verbindung mit klinischen Kontexten.
Erfahren Sie mehr in unserem Strategischen Forschungsprogramm 2023-2027 (engl.).
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FAIR Gesundheitsdaten
Die Nutzung von Gesundheitsdaten durch den gezielten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) eröffnet neue Möglichkeiten für die Präzisionsmedizin. Dies erfordert die Anpassung von Algorithmen im Bereich der Modellierung und Datenwissenschaften an den klinischen Einsatz sowie die Berücksichtigung ethischer, rechtlicher und gesellschaftlicher Aspekte. Ziel ist die Optimierung von Erfassung, Verwaltung, Analyse, des Austauschs und der Nutzung von Gesundheitsdaten in Klinik und Forschung.
Erfahren Sie mehr in unserem Strategischen Forschungsprogramm 2023-2027 (engl.).
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Klinische Translation
Wir entwickeln Rahmenbedingungen, Instrumente und Pipelines, um umfassende, robuste und FAIRe Patient*innendaten, die durch molekulare, klinische und digitale Phänotypisierung gewonnen werden, vollumfänglich zu nutzen. Auf diese Weise beschleunigen wir Innovation sowie die Translation biomedizinischer Forschung in die Klinik.
Erfahren Sie mehr in unserem Strategischen Forschungsprogramm 2023-2027 (engl.).

