Chancengleichheit, Diversität und gutes Miteinander

Das BIH möchte Forschung betreiben, die einen relevanten medizinischen Nutzen für Patient*innen und Bürger*innen bringt. Dies kann nur erreicht werden, wenn vielfältige Perspektiven und Erfahrungen in unseren wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Arbeitsbereichen gelebt werden. Das Institut setzt sich daher für ein diskriminierungsarmes Arbeitsumfeld und eine für Diversität sensible Organisationskultur ein.  

Unsere Stabsstelle Chancengleichheit und Diversität informiert und bildet im Bereich Diversity und Inklusion, unterstützt aber auch bei Anliegen, wie z.B. ... 

  • ... der Förderung von Wissenschaftlerinnen und trans*, inter* und nicht-binären Wissenschaftler*innen,
  • ... der Vereinbarkeit von Beruf und Familie und...
  • ... der Benachteiligung, Diskriminierung und Belästigung.  

Gleichzeitig lebt das BIH eine Philosophie des guten Miteinanders. Dafür bieten wir nicht nur Workshops und Veranstaltungen an. Innerhalb des Instituts existieren auch mehrere Anlaufstellen, bei denen sich Betroffene, z.B. in Fällen von Diskriminierung, Sexismus oder Machtmissbrauch, Beratung und Hilfe holen können. Dazu gehören u.a. die First Contact Points, unsere Stabsstelle für Chancengleichheit und der Personalrat.  

Reform der Evaluation von Forschung und Forschenden

In der Bewertung von Forschungsergebnissen, Forschenden und Institutionen als Ganzes wurden in der Vergangenheit vor allem quantitative Kriterien, wie der h-Index oder der Impact Factor, zu Rate gezogen. Diese stehen jedoch länger in Kritik, da sie, z.B. ... 

  • ... zu wenig auf die Qualität von Ideen und wissenschaftlichen Inhalten bauen, 
  • ... fachspezifische Besonderheiten oder individuelle Lebensbedingungen und Lebensläufe der Forschenden nicht beachten, und
  • ... Fehlanreize bieten, die auf das Abhaken dieser Kriterien und nicht auf das Erlangen neuer Erkenntnisse ausgelegt sind.  

Dies kann zur Benachteiligung bestimmter Wissenschaftler*innen führen, z.B.  

  • ... jüngerer Forschender oder Nachwuchswissenschaftler*innen,
  • ... Forschender aus Fächern mit geringem Publikationsaufkommen, oder
  • ... Forschender aus spezialisierten Fachgebieten.  

Das BIH beteiligt sich daher an der Reform der Evaluationskriterien im wissenschaftlichen Bereich. Dabei wollen wir den Fokus mehr auf die Qualität der erbrachten Forschung legen und zu der Entwicklung neuer Bewertungskriterien, -tools und -prozessen beitragen. 

Thementeaser mit weiterführenden Informationen