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BIH Lecture 34: "Clinical Trials of New Drugs. Do Patients Benefit from Participating in Clinical Trials?"

Am 26. April 2024 hielt Jonathan Kimmelman, James-McGill-Professor in der Abteilung für Gerechtigkeit, Ethik und Politik an der McGill-Universität, einen Vortrag im Rahmen der BIH-Vorlesungsreihe. Seine Forschung konzentriert sich hauptsächlich auf die Ethik, Politik und Wissenschaft der Arzneimittelentwicklung. Er sprach über die verschiedenen Vorteile, die eine Studienteilnahme für Patienten haben kann. Er stellte die von seinem Forschungsteam gesammelten Erkenntnisse vor und beschrieb abschließend die wichtigsten ungelösten Fragen sowie einige der moralischen und politischen Auswirkungen seiner Analyse des Nutzens von Studien.

Vortrag im Video.

BIH Lecture 33: "Ontologies, Deep Phenotyping, and AI for Computational Precision Medicine"

Am 23. Februar 2024 hielt Peter N. Robinson seine Antrittsvorlesung als Alexander von Humboldt-Professor für Künstliche Intelligenz am BIH. Der Bioinformatiker gilt als Pionier der computergestützten Genom- und Phänotyp-Analysen von genetischen Krankheiten. Sein Hauptwerk ist die Entwicklung der Human Phenotype Ontology (HPO), die heute als internationales Standardinstrument für die Diagnose von genetisch bedingten Erkrankungen gilt. In seinem Vortrag gab Robinson einen Überblick über seine Arbeit zur Nutzung der HPO und anderer Ressourcen für die computergestützte Präzisionsmedizin bei seltenen und gängigen Krankheiten. Der Vortrag wurde moderiert von Christopher Baum (Vorsitzender des BIH Direktoriums).

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BIH Lecture 32: "How to Avoid Being Mislead by the Medical Literature"

In der BIH Lecture am 1. Dezember 2023 sprach Gordon Guyatt über die potenziell irreführenden Ergebnisse und Interpretationen von Ergebnissen in der medizinischen Literatur. Zuerst präsentierte er Belege dafür, dass die Finanzierung von Forschung die Schlussfolgerungen beeinflusst, die Autor*innen aus ihren Daten ziehen. Dann stellte er die Probleme mit Ersatzergebnissen dar und erläuterte, wie Kliniker*innen auf Studien warten müssen, die einen Nutzen für patientenrelevante Ergebnisse nachweisen, bevor sie neue Behandlungen verschreiben.  Schließlich zeigte er auf, wie randomisierte Studien, die wegen ihres Nutzens vorzeitig abgebrochen wurden, die Behandlungseffekte überschätzen, und zwar manchmal in einem sehr hohen Maße.
Der Vortrag wurde von Ulrich Dirnagl (Leiter des BIH Quest Centers) moderiert.

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BIH Lecture 31: "Publishing in Nature Metabolism"

In seiner BIH Lecture am 24. November 2023 gab Christoph Schmitt, Chefredakteur von Nature Metabolism, Einblicke in den Redaktionsprozess und die Kriterien für eine Veröffentlichung - von der Einreichung bis zur Annahme. Die Teilnehmenden erhielten wertvolle Tipps für die Einreichung von Manuskripten bei der Nature-Familie sowie in die Arbeit eines Redakteurs.

Der Vortrag wurde moderiert von Michael Potente (BIH-Professor für Translationale Vaskuläre Biomedizin).

BIH Lecture 30: "Messenger RNA, a Game Changer in Biomedicine: Where Do We Stand From Now?”

In der BIH Lecture am 21. April 2023 sprach Chantal Pichon (Universität Orléans, Frankreich) über den Erfolg von mRNA-Impfstoffen, der durch Fortschritte bei der Entwicklung von mRNA-Strukturen, Herstellungs- und Verabreichungssystemen ermöglicht wurde. Dieser Erfolg eröffnet einen Weg für die Entwicklung innovativer mRNA-basierter Formulierungen, die verschiedene therapeutische Anwendungen in der Immuntherapie, der regenerativen Medizin und dem Gene Editing vorsehen.  Das aktuelle Wissen über die von ihr und anderen vorgeschlagenen Strategien zur Überwindung zahlreicher biologischer Barrieren und zur Erzielung einer gezielten Verabreichung wurde zusammengefasst. Es wurden die Probleme erörtert, mit denen sie bei der Durchführung dieser Strategien konfrontiert ist. Schließlich stellte Chantal Pichon die Herausforderungen vor, die bewältigt werden müssen, um die Eignung von mRNA für therapeutische Anwendungen vollständig zu beweisen.

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BIH Lecture 29: "Cell Identity Conversion: Liver Regeneration and Cell Therapy"

In der BIH-Vorlesung am 31. März 2023 sprach Lijian Hui (CAS Shanghai) über die Bestrebungen seines Labors, eines Tages menschliche Hepatozyten zu transplantieren, um Leber- oder Erbkrankheiten zu heilen. Professor Hui erforscht die molekulare Pathologie von Lebererkrankungen, wobei der Schwerpunkt auf der Umwandlung der Zellidentität bei der Leberregeneration und Tumorentstehung liegt. Sein Team hat die Umwandlung von Fibroblasten in Hepatozyten in vitro nachgewiesen und damit einen der ersten Belege für Transdifferenzierung in Säugetierzellen geliefert. Ferner berichtete das Hui Lab über die Umwandlung von Zellidentitäten bei Leberverletzungen und -reparaturen und entwickelt auf Grundlage dieser Erkenntnisse funktionelle Hepatozyten für klinische Anwendungen, u.a. für innovative Therapien wie bioartifizielle Lebervorrichtungen und eingekapselte Leberorganoide.

Die Lecture wurde moderiert von Ludovic Vallier (BCRT) und unterstützt vom German Stem Cell Network.

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BIH Lecture 28: "Progenitor Cell Replacement for the Treatment of Glial Disease"

In der BIH Lecture am 9. Dezember 2022 stellte Steven A. Goldman (Univ. of Rochester Medical Center, USA) neue Erkenntnisse über die Zellgenese und -regeneration im erwachsenen Gehirn vor, wobei der Schwerpunkt auf der Verwendung von Stamm- und Vorläuferzellen sowohl bei der Modellierung als auch bei der Behandlung von demyelinisierenden und neurodegenerativen Erkrankungen lag. Goldman erörterte die jüngsten Fortschritte im Verständnis der Biologie von Gliazellen, die nun den Beginn klinischer Versuche zur Behandlung von Gliaerkrankungen wie dem Pelizaeus-Merzbacher-Syndrom (PMS) und Multipler Sklerose (MS) ermöglichen.

Der Vortrag wurde moderiert von Hans Schöler (GSCN-Präsident und MPI für molekulare Biomedizin, Münster).

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BIH Lecture 27: „Basic Science, Novel Modalities and Innovative Therapies for Heart Failure“

In der BIH-Vorlesung am 25. November 2022 gab Ralph Knöll (Chief Scientist bei AstraZeneca) einen kurzen Überblick über die Genetik der Herzinsuffizienz, die nachgeschalteten Effekte auf die Physiologie und die Leistung des Herzmuskels sowie über neue Modalitäten, einschließlich solcher, die direkt in die RNA und die Genexpression eingreifen. Er erörterte auch neue Ziele für die künftige Arzneimittelentwicklung, insbesondere im Hinblick auf das Sarkomer, die Kardiomyozyten und andere Zelltypen. Die Leistungsfähigkeit und der potenzielle Einsatz therapeutischer Genome Editing-Ansätze werden im Zusammenhang mit integrativen Aspekten wie der kardio-renalen Achse und geschlechtsspezifischen Effekten erörtert.

Die Lecture wurde moderiert von Dr. Stefanie Seltmann (BIH).

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Lecture 26: "From Understanding Human Pluripotency to Disease Modelling and Cell-Based Therapy"

In der BIH Lecture am 30. September 2022 sprach Ludovic Vallier (W3 Einstein-Professur für Stammzellen bei Regenerativen Therapien) über seine Forschung zur Entwicklung neuer Therapeutika gegen Lebererkrankungen - eine der häufigsten Todesursachen in modernen Ländern. Das Team rund um Ludovic Vallier hat sich zum Ziel gesetzt, diese globale Herausforderung im Gesundheitswesen anzugehen, indem es die Mechanismen untersucht, die die Leberentwicklung und insbesondere die Produktion von Cholangiozyten und Hepatozyten, den beiden wichtigsten funktionellen Zelltypen der Leber, steuern. Sie verwenden menschliche pluripotente Stammzellen und primäre Leberorganoide, um die Mechanismen zu untersuchen, die das Fortschreiten der nichtalkoholischen Fettlebererkrankung vorantreiben, und um neue regenerative Therapien zu entwickeln.

Lecture 25:"Novel Approaches To Targeting Hematopoietic Stem Cells for Ex Vivo and in Vivo Gene Therapy"

In der BIH Lecture am 16. September 2022 sprach der weltweit anerkannte Experte für Stammzell-Gentherapie, Hans-Peter Kiem (Fred Hutchinson Cancer Center, USA) über die HSC-Gentherapie und ging auf Schwierigkeiten bei der Charakterisierung, der Einpflanzung und dem Targeting von HSC ein. In seinem Vortrag konzentrierte sich Kiem auf Gene-Editing-Ansätze und Krankheitsanwendungen. Er erklärte, dass viele Krankheiten mit HSC-Gentherapie behandelt werden könnten. Die größte betroffene Population seien allerdings Patient*innen mit Sichelzellenanämie, Thalassämie oder HIV und die höchste Sterblichkeitsrate ist in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen zu verzeichnen. Daher arbeitet das Kiem-Labor intensiv daran, Gentherapie zugänglicher zu machen und sie in die vorgenannten Gebiete zu bringen.

Moderiert von Christopher Baum (BIH); die Meet the Speaker-Session leitete Stefanie Seltmann (BIH).

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Lecture 24: "Democratising Drug Development Through Human Genomics"

In der BIH Lecture am 24. Juni 2022 sprach Aroon Hingorani (Chair of Genetic Epidemiology, UCL) über die hohe Misserfolgsquote bei der Arzneimittelentwicklung sowie die Folgen für die Gesundheitssysteme und die Pharmaindustrie. Etwa 96 % der Programme scheitern aufgrund der fehlenden Wirksamkeit in der vorgesehenen Indikation. Umso wichtiger ist die Abstimmung zwischen Zielorganismus und Krankheit: Modellorganismen sind oft nur ein unzuverlässiger Prädiktor für die Wirksamkeit einer Behandlung beim Menschen. Hingorani zeigte das große Potenzial der Humangenomik als Instrument zur Identifizierung und Validierung von Arzneimittelzielen auf - ein Ansatz, der letztlich ein breiteres gesellschaftliches Engagement erfordert, aber einen Hebel für einen stärker bedarfs- als gewinnorientierten Ansatz bei der Arzneimittelentwicklung darstellen könnte.

Die Lecture wurde moderiert von Birgit Sawitzki (BIH Professor for Translational Immunology) .

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Lecture 23: "Insider Advice From a Scientific Editor"

Am 1. April 2022 war Cherilyn M. Sirois Sprecherin der BIH Lecture und berichtete über ihren persönlichen Werdegang und ihre Arbeit als Scientific Editor bei Cell. Sirois gab Insider-Tipps zur Kommunikation mit Redakteur*innen und Gutachter*innen – vom Anschreiben über Abstracts bis hin zur Einreichung und Formatierung. Was genau wollen Journals und wie denken Cell-Redakteure wirklich über die Beiträge? Im Anschluss an den Vortrag beantwortete Sirois zahlreiche Fragen der Teilnehmenden rund um das Thema Veröffentlichungen.

Die Lecture wurde moderiert von Birgit Sawitzki (BIH Professor for Translational Immunology) und Rosario Astaburuaga Garcia (Charité Institute of Pathology | Integrative Research Institute for the Life Sciences at HU Berlin).

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Lecture 22: "Is the Scientific Literature Better Today Than It Was 10 Years ago?"

In der BIH Lecture am 25. März 2022 erörterte Anita Bandrowski (Univ. of California in San Diego und Gründerin/ CEO von SciCrunch Inc.) die Arten von Metriken, die über die wissenschaftliche Literatur gesammelt werden können, warum es diese Metriken gibt und wie sie verwendet werden. Nach einem Überblick über multiple Metriken, diskutierte sie die sog. RRIDs (Research Resource Identifiers). Sie beschrieb warum und wie man diese Identifikatoren für wichtige biologische Reagenzien verwendet, um anderen Forschenden mitzuteilen, welche Materialien, Modellorganismen oder Software und Werkzeuge zur Durchführung der Forschung jeweils verwendet wurden. Ferner ging Bandrowski auf die Elemente des RTI (Rigor and Transparency Index) ein und warum es sinnvoll ist, ein Manuskript mit einer Nummer zu versehen.

Bandrowski ist derzeit BIH Visiting Fellow der Stiftung Charité. Die Moderation der Lecture übernahm Ulrich Dirnagl (BIH QUEST Center for Responsible Research).

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Lecture 21: "The Transferbarometer"

Am 18. Februar 2022 hielt Andrea Frank (Deputy Secretary General and Member of the Executive Board at Stifterverband) eine BIH Lecture über das Project ‘Transferbarometer’ – ein Instrument zur Evaluation und zum Ausbau des Wissensaustausches an Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Das Transferkonzept wurde von einer Gruppe von fünf Hochschulen und sechs Helmholtz-Zentren entwickelt, um das Spektrum möglicher Transfer- und Kooperationsaktivitäten sowie institutioneller Voraussetzungen zu klären. Frank stellte vor, welche Indikatoren identifiziert und erprobt wurden, um Leistungen im Wissensaustausch systematisch zu erfassen, darzustellen und zu kommunizieren.

An den Vortrag schloss sich eine lebhafte Diskussion im Rahmen der Meet the Speaker-Session an, die vom BIH QUEST Center for Responsible Research ausgerichtet und von Ulrich Dirnagl und Miriam Kip moderiert wurde.

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Lecture 20: "Engineering Organoid Development"

Am 17. Dezember 2021 war Matthias Lutolf (Roche Institute for Translational Bioengineering, EPFL Lausanne) zu Gast in der BIH Lecture Series und sprach über das zentrale Thema seines Labors: die Verbesserung von Organoid-Technologien durch verschiedene technische Ansätze. Lutolf beschrieb die Entwicklung einer neuen Generation von Organoiden, die durch die Steuerung der zelleigenen Selbststrukturierung durch eine konstruierte Stammzell-Mikroumgebung zusammengesetzt werden. Er präsentierte verschiedene Forschungsbeispiele seiner Gruppe und das Potenzial von organoiden Modellen für klinische Anwendungen, die Arzneimittelentwicklung sowie die regenerative Medizin.

Die BIH Lecture wurde in Kooperation mit dem German Stem Cell Network (GSCN) organisiert und von Christopher Baum (BIH) sowie Hans Schöler (President GSCN) moderiert.

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Lecture 19: "A Prognostic Atlas for Clinical Medicine"

Am 26. November 2021 sprach Harry Hemingway (Forschungsdirektor HDR UK | Direktor UCL Institute of Health Informatics | Charité Gastprofessor) über die systematische Abfrage von Daten zum Nutzen der Gesundheitssysteme in der ganzen Welt. Obwohl Patient*innen eine digitale Spur in der elektronischen Patientenakte (EPA) hinterlassen, mangelt es in der Praxis an systematischen Ansätzen zur Gewinnung von Forschungserkenntnissen über häufige und seltene Krankheiten durch die Verwendung der EPA. Die Gesundheitssysteme wissen bemerkenswert wenig darüber, welche Patient*innen welche Krankheiten haben, in welchen Kombinationen und mit welchen Ergebnissen. In seinem Vortrag stellte Hemingway Möglichkeiten und Herausforderungen bei der Entwicklung eines prognostischen Atlas für die klinische Medizin vor. Die BIH Lecture wurde moderiert von Christopher Baum (BIH) und Christof von Kalle (Charité BIH Clinical Study Center).

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Lecture 18: "Impact of Clinical Trial Data Sharing Policies"

Am 8. Oktober 2021 berichtete Florian Naudet (Professor für Therapeutik an der Universität Rennes 1 in Frankreich) in der BIH Lecture über Richtlinien, Praktiken und Probleme im Kontext der gemeinsamen Nutzung und Wiederverwendung von Daten aus klinischen Studien. Das Thema des Vortrags bezog sich auf die Nachricht vom Juni 2021, als die European University Hospital Alliance, der die Charité angehört, die Sorbonne Declaration on Research Data Rights unterzeichnete. Naudet zeigte auf, dass die Richtlinien zur gemeinsamen Nutzung von Daten in Fachzeitschriften immer noch schlecht umgesetzt werden und die gemeinsame Nutzung klinischer Daten nicht üblich ist. Der Vortrag wurde von Ulrich Dirnagl (BIH Chair, QUEST Center for Responsible Research) moderiert.

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Lecture 17: "From Molecules to Medical Records – Insights From Large-Scale, Multi-Omic Studies"

Am 10. September 2021 begrüßten wir Claudia Langenberg​​​​​​​ (BIH Professorin für Computational Medicine) als Referentin unserer Online BIH Lecture. Zusammen mit ihrem Team kombiniert sie genomische mit metabolomischen und proteomischen Daten, um die genetische Architektur tausender 'omischer' Merkmale zu definieren und Daten aus verschiedenen Plattformen und Studien zu integrieren, um die Identifizierung genetischer Varianten, die mit lebenslangen Unterschieden im Metaboliten- und Proteingehalt verbunden sind, zu maximieren und ihre Bedeutung für die Ätiologie und Vorhersage von Krankheiten zu untersuchen. Während sie Einblicke in groß angelegte, multiorganische Studien gab, sprach sie über ihre Arbeit, deren Bedeutung für die translationale Medizin und die damit verbundenen Herausforderungen.

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Lecture 16: "Current Status and Future Vision of Retinal Cell Therapy"

Am 28. Mai 2021 fand die BIH Vortragsreihe zum zweiten Mal in Kooperation mit dem German Stem Cell Network (GSCN) statt. Der Vortrag kam direkt aus Japan von der Referentin und Pionierin der iPS Therapy Masayo Takahashi (MD, PhD). Takahashi ist Präsidentin des StartUps Vision Care Inc. und war in ihrer Tätigkeit als Projektleiterin beim Riken Center for Developmental Biology an der weltweit ersten Transplantation von Netzhautzellen beteiligt, die aus induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS-Zellen) gewonnen wurden. Takahashi sprach in Ihrem Vortrag über den aktuellen Stand und das faszinierende Entwicklungspotenzial der retinalen Zelltherapie und stand im Anschluss für ein "Meet the Speaker" zur Verfügung. Moderiert wurde die BIH Lecture von Prof. Hans Schöler (Präsident GSCN) und Prof. Georg Duda (BIH Chair/Charité).

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Lecture 15: "Gene Edited Human Muscle Stem Cells as Advanced Therapies"

Am 23. April 2021 war Simone Spuler zu Gast in der BIH Vortragsreihe "Frontiers in Translational Medicine - Scientific and Structural Challenges". Spuler ist Leiterin der Hochschulambulanz für Muskelkrankheiten und Senior Group Leader der Forschungsgruppe Myologie am Experimental and Clinical Research Center Charité (ECRC) der Charité - Universitätsmedizin Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC). In ihrem Vortrag erläuterte sie, wie Muskelstammzellen wieder in den Fokus der Behandlung von Muskelschwund rücken und zeigte die Wirksamkeit von Genkorrekturstrategien, die aus den CRISPR/Cas9-Techniken abgeleitet sind, in primären menschlichen Muskelstammzellen.

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Lecture 14: "Why Translational Medicine Depends on Interoperability"

Am 12. März 2021 hielt Sylvia Thun eine Online-Vorlesung im Rahmen unserer BIH Vortragsreihe "Frontiers in Translational Medicine - Scientific and Structural Challenges". Thun ist die Direktorin der Core-Unit eHealth und Interoperabilität (CEI) am Berlin Institute of Health (BIH), dem Translationsforschungsbereich der Charité – Universitätsmedizin Berlin. In ihrem Vortrag erklärt sie, warum Interoperabilität medizinischer Daten grundlegend wichtig für digitale Innovationen ist und wie sie die digitale Transformation in Forschung und Medizin ermöglicht, was wiederum den Patienten zugutekommt.

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Lecture 13: "The 100,000 Genomes Project – Transforming Healthcare"

Am 29. Januar 2021 hielt Sir Mark Caulfield MD FRCP FMedSci einen großartigen Vortrag im Rahmen unserer BIH Vortragsreihe "Frontiers in Translational Medicine – Scientific and Structural Challenges". Professor Caulfield ist Leitender Wissenschaftler bei Genomics England und Direktor des NIHR Barts Biomedical Research Centre. In unserer Online BIH Lecture sprach er über das 100.000 Genomes Project, die spannenden Möglichkeiten, die es Forscher*innen eröffnet, und wie es dadurch die medizinische Translation vorantreibt.

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Lecture 12: "Keys to Successfull Technology Translation by Entrepeneurs in Academia and Biotech"

Am 11. Dezember 2020 war Angelika Fretzen Referentin der BIH Lecture Series. Sie ist Technology Translation Director, COO Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering at Harvard University. Das Wyss Institute for Biologically Inspired Engineering at Harvard University hat ein einzigartiges Modell entwickelt, das die innovativsten Ideen aus der ‚Blue Sky‘-Forschung führender akademischer Gruppen im Raum Boston aufgreift und in risikofreie Technologien überführt.

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Lecture 11: "Cerebral Organoids - Modeling Human Development and Disease"

Am 27. November 2020 war Jürgen Knoblich (Senior Scientist und Scientific Director des Instituts für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften - IMBA) Referent der BIH Lecture Series. Er erforscht in seiner Arbeitsgruppe zerebrale Organoide, um Erkrankungen des menschlichen Gehirns in vitro zu rekapitulieren und Risikofaktoren  zu testen. Cerebrale Organoide, die von Patient*innen stammen, die an einer neurologischen Entwicklungsstörung leiden, können die Entwicklungsdefekte rekapitulieren, die zu diesen Krankheiten führen, und uns erlauben, die mechanistische Komplexität von Störungen wie Epilepsie und Autismus zu entwirren.

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Lecture 10: "Metabolic Aspects of Angiogenesis in Physiology and Disease"

Am 30. Oktober 2020 war Michael Potente (BIH-Professor für Translationale Vaskuläre Biomedizin) Referent der BIH Lecture Series. Er sprach über den Einfluss von Stoffwechselvorgängen auf die Bildung von Blutgefäßen bei Gesundheit und Krankheit. So ist die fehlgeleitete Angiogenese Kennzeichen und Auslöser von Krebs oder Entzündung, therapeutische Ansätze zeigen bislang jedoch wenig Erfolg. Neue Erkenntnisse über die Stoffwechselvorgänge, die die kleinen Blutgefäße bei der Bildung der Netzwerke nutzen, eröffnen neue Möglichkeiten der Intervention. 

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Lecture 9: "The BIH - an Institute Dedicated to the Science of Translation"

Am 2. Oktober 2020 trat der neue BIH-Vorstandsvorsitzende Christopher H. Baum sein Amt feierlich an und nutzte gleich die Gelegenheit im Rahmen unserer BIH Lecture Series zu sprechen. In seinem Vortrag ging es um das BIH und die Frage, wie translationale Medizin und eine Wissenschaft der Translation gelingen kann.

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Lecture 8: "Frontiers in Translational Mecine - An Industry Perspective"

Am 31. Juli 2020 war Florian Gantner (Vizepräsident Translationale Medizin & Klinische Pharmakologie bei C.H. Boehringer Sohn AG & Co. KG) zu Gast in unserer BIH-Vortragsreihe. Er hielt einen Vortrag über die industrielle Sicht auf die wissenschaftlichen und strukturellen Herausforderungen der Translation.

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Lecture 7: "How to Create a Scientific Spin-off"

Am 5. Juni 2020 war Sonja Jost (CEO des Start-ups DexLeChem) zu Gast in unserer BIH Lecture Series. Sie sprach in ihrer Lecture über die Wege und Möglichkeiten, wissenschaftliche Erkenntnisse über ein selbst gegründetes Unternehmen in die Anwendung zu bringen. Die siebte Sitzung der Lecture Series war damit bereits die zweite, die wir komplett als Videokonferenz angeboten haben.

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Lecture 6: "What does it take to translate? – Lessons Learned in Regenerative Medicine"

Am 27. März 2020 gab Georg N. Duda (Co-Speaker des BCRT und Direktor des Julius-Woff-Instituts für Biomechanik und Muskuloskeletale Regeneration an der Charité - Universitätsmedizin Berlin) einen Einblick in die Erfahrungen des BIH Center for Regenerative Therapies (BCRT) mit der Translation in der Regenerativen Medizin. Die sechste Lecture der war gleichzeitig eine Premiere - in der Zeit der COVID-19-Pandemie ist sie die erste, die das BIH als Videokonferenz mit etwa 170 Teilnehmer*innen veranstaltet hat.

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Lecture 5: "Translating Data into Health – Clinical Translational Research in the Digital Age"

Am 28. Februar 2020 führte Christof von Kalle (BIH-Chair für Klinisch-Translationale Wissenschaften und Direktor des Klinischen Studienzentrums des BIH und der Charité – Universitätsmedizin Berlin) in die Herausforderungen der Klinisch-Translationalen Forschung im Digitalen Zeitalter ein. Bei unserer fünften Sitzung der Vortragsreihe "Frontiers in Translational Medicine - Scientific and Structural Challenges" sprach er zum Thema "Translating Data into Health – Clinical Translational Research in the Digital Age".

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Lecture 4: "From infection research to new antiviral drugs"

Am 14. Februar 2020 gab Susanne Herold (Universities Giessen & Marburg Lung Center (UGMLC)) einen Einblick in die Perspektive der Clinician Scientists auf die Translationale Forschung. Sie ist Professorin für Lungenkrankheiten am Universitätsklinikum Gießen-Marburg und leitet dort die Abteilung für Infektiologie. Bei unserer vierten Sitzung der Vortragsreihe "Frontiers in Translational Medicine - Scientific and Structural Challenges" sprach sie zum Thema "From infection research to new antiviral drugs" und gab einen Einblick in ihre aktuelle Forschung.

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Lecture 2: "Debunking Common Myths about Translation"

Am 22. November 2019 lud das BIH zum zweiten Vortrag der Reihe ein. Ulrich Dirnagl (Gründungsdirektor des BIH QUEST Centers) sprach zum Thema "Debunking Common Myths about Translation". Er vertrat die These, dass sich in den letzten zwanzig Jahren Vorstellungen von Translation eingeschliffen hätten, die so nicht stimmten und davon ablenkten, die Translationsmedizin in manchen Aspekten anders oder sogar besser anzugehen.

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Lecture 1: "Frontiers in Translational Medicine - Scientific and Structural Challenges"

Axel Radlach Pries (BIH-Vorstandsvorsitzender (interim) und Dekan der Charité – Universitätsmedizin) eröffnete die neue Vortragsreihe am 8. November 2019 im Hans Virchow-Hörsaal der Charité Campus Mitte. Mit Fragen und Antworten zu Strukturen und Rahmenbedingungen einer erfolgreichen Translationalen Medizin richtete er sich an alle, die sich für Translation und die Arbeit des BIH interessieren.

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