Berlin Organoid Symposium 2026 bringt internationale Organoidforschung zusammen

Die Forschungsgruppe von Prof. Ludovic Vallier am Berlin Institute of Health at Charité (BIH) organisierte gemeinsam mit Dylan Liabeuf, Anastasiia Maksiuk, Daniella Fradin und Katja Püstow das zweite Berlin Organoid Symposium. Am 6. und 7. Oktober 2026 kamen über 220 Forschende bei Bayer in Berlin zusammen. Das Programm umfasste 30 Vorträge und 60 Poster.
Von der Grundlagenforschung zur klinischen Anwendung
Aufbauend auf dem Erfolg der ersten Ausgabe im Jahr 2025 brachte das zweite Berlin Organoid Symposium führende internationale Forschende zusammen, um die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Organoiden zu diskutieren. Die Themen reichten von Stammzellbiologie, Gewebeentwicklung und Selbstorganisation bis hin zu Krankheitsmodellierung, regenerativer Medizin und personalisierten Therapien.
Das wissenschaftliche Programm umfasste Keynotes von Kim Jensen (Universität Kopenhagen) und Nikolaus Rajewsky (Max Delbrück Center) sowie Talks von Gray Camp, Amanda Andersson-Rolf, Mattia Gerli, Irene Talon, Anna Dowbaj, Sasha Mendjan, Cornelia Schwayer, Ludovic Vallier, Milad Rezvani, Delilah Hendriks, Andreas Hocke, Lukas Ehlen, John De Vos, Michael Sigal, Tim Schmäche, Sina Bartfeld, Harald Stachelscheid, Agnieszka Rybak-Wolf, Mina Gouti, Benedetta Artegiani und Eva-Maria Dehne sowie weiteren Forschenden.
Ein besonderes Highlight war die Präsentation aktueller, teilweise noch unveröffentlichter Forschungsergebnisse, die offene wissenschaftliche Diskussionen und den Austausch neuer Ideen förderte. Darüber hinaus beleuchtete das Programm, wie moderne Bildgebung, räumliche Transkriptomik, computergestützte Biologie und Bioengineering die Organoidforschung verändern und ihre Übertragung in biomedizinische Anwendungen beschleunigen.
Wissenschaftlichen Austausch und zukünftige Kooperationen fördern
Neben den wissenschaftlichen Präsentationen legte das Symposium besonderen Wert auf die Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern. Ausgewählte Promovierende und Postdocs präsentierten ihre Forschung neben etablierten Expertinnen und Experten. Die 60 Posterpräsentationen boten zusätzliche Möglichkeiten für fachlichen Austausch und Networking.
Das Symposium brachte Forschende, Klinikerinnen und Kliniker sowie Vertreterinnen und Vertreter der Industrie zusammen. Dabei wurde das wachsende Potenzial von Organoiden deutlich, um die menschliche Biologie besser zu verstehen, neue Therapien zu entwickeln und Alternativen zu Tierversuchen zu schaffen.
Mit Bayer als Veranstaltungspartner und der Unterstützung wissenschaftlicher und industrieller Sponsoren unterstrich das Symposium Berlins Bedeutung als internationaler Standort der Organoidforschung.
Mit über 220 Teilnehmenden und einer lebendigen Atmosphäre des wissenschaftlichen Austauschs zeigte das zweite Berlin Organoid Symposium die dynamische Entwicklung des Forschungsfeldes und schuf eine Grundlage für neue Kooperationen zwischen Grundlagenforschung und klinischer Anwendung.
Berlins internationale Organoidforschungsgemeinschaft stärken
Mit über 220 Teilnehmenden verdeutlichte das Symposium die wachsende internationale Bedeutung der Organoidforschung und Berlins Rolle bei der Verbindung grundlegender wissenschaftlicher Erkenntnisse mit translationalen Anwendungen.
Das Symposium wurde durch die Unterstützung von Bayer AG als Veranstaltungspartner und Qkine als Platinum Sponsor sowie durch die Unterstützung von STEMCELL Technologies, Corning Life Sciences, 10x Genomics, Thermo Fisher Scientific, Leica Biosystems und Abcam ermöglicht. Wir danken allen Partnern und Sponsoren für ihre wertvolle Unterstützung des wissenschaftlichen Austauschs und der Zusammenarbeit.
Das zweite Berlin Organoid Symposium unterstrich die Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit für die Weiterentwicklung von Organoidtechnologien und deren Anwendungen in der biomedizinischen Forschung. Gleichzeitig legte es den Grundstein für zukünftige internationale Partnerschaften.
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Impressionen

© BIH | Forschungsgruppe Vallier 
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