Dr. Daniel Besser gibt einen Vortrag über Stammzellen
© Marty Sander

Berlin Science Week: „Beyond Now”

Dieses Jahr feierte die Berlin Science Week ihr 10-jähriges Jubiläum. Auch das BIH und seine Partner*innen waren mit spannenden Events dabei. Besucher*innen konnten sich bei Vorträgen und Laborrundgängen ein Bild der Stammzellforschung und von Einzelzelltechnologien machen, z.B. bei der Speakers Corner mit Dr. Daniel Besser und oder dem Workshop unseres Teams am MDC-BIMSB. Das BIH setzte sich auch für die Sichtbarkeit von Wissenschaftlerinnen ein, z.B. gemeinsam mit der WomenEdit-Gruppe Berlin bei einem Edit-a-thon auf Wikipedia und einem Science Slam, bei dem auch Maria Luise da Costa Zemsch, BIH-Doktorandin in der AG Gehirnsimulation, über ihre Forschung an personalisierten Hirnmodellen sprach. Gleichzeitig konnten Teilnehmende mit Dr. Bernd Pulverer und Dr. Alexandra Freeman über die Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens diskutieren. Den Abschluss machte die Verleihung des Einstein Foundation Early Career Awards, bei dem vielversprechende Nachwuchsforschende für innovative Ansätze in transparenter, reproduzierbarer Forschung ausgezeichnet wurden. 

Sprecher*innen des Roundtables Boosting Biomedical Innovation Ecosystems in Europe
© BIH | Mirjam Kaplow

Boosting Biomedical Innovations Systems in Europe

In dem Roundtable diskutierten Expert*innen aus der Biomedizin, wie innovative Forschung in gemeinsame Unternehmungen und neue medizinische Lösungen übersetzt werden können. Die Teilnehmenden stellten heraus, dass ein multiperspektivisches Denken und ein visionäres Mindset wichtig sind. Auch seien Patient*innenzentriertheit und die soziale Akzeptanz von Zukunftstechnologien von zentraler Bedeutung. Jedoch käme es vor allem darauf an, die Fragmentierung der Akteur*innen innerhalb Europas zu überwinden und einen Geist der Zusammenarbeit zu fördern. Entscheidend sei dafür der Aufbau von Peer-to-Peer-Netzwerken, der Zugang zur Finanzierung innovativer Vorhaben und die Definition gemeinsamer umsetzbare Ziele. Der Roundtable war ein gemeinsames Event des BIH, der University of Oxford und der Berlin University Alliance. Moderiert wurde er von Prof. Dr. Alexander Betts von der University of Oxford. Am Rednerpult standen Prof. Dr. Christopher Baum vom BIH, Trine Bartholdy vom Bioinnovation Institute, Prof. Dr. Alex Mihailidis von der University of Toronto und Dora Handrea von der University of Oxford.  

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Sprecher*innen des Roundtables Supercharging Healthcare: AI, Data & Infrastructure
© BIH | Mirjam Kaplow

Supercharging Healthcare: AI, Data & Infrastructure

In dem Roundtable diskutieren die Sprecher*innen die Herausforderungen der Verwendung von Gesundheitsdaten für die computergetriebene Gesundheitsversorgung. Die Redner*innen betonten, dass KI im Gesundheitssystem große Potentiale mit sich bringt, z.B. darin eine globale geschlechtergerechte Gesundheitsversorgung zu erreichen oder den Verwaltungsaufwand für Arzt*innen zu reduzieren und damit ihre Zeit für Patient*innen zu erhöhen. Dabei müsse durch starke Regulierung und Datensicherheit Vertrauen aufgebaut werden. Außerdem müssten Hindernisse angesprochen werden, z.B. in der Fragmentierung von Regulationen oder Zugänglichkeit der Daten. Letzteres sei für Start-ups ein größeres Hindernis als der Zugang zu der benötigten Computerhardware. Der Roundtable war eine gemeinsame Veranstaltung vom BIH, Helmhotz München und dem WomenX Collective. Moderiert wurde das Panel von Prof. Dr. Petra Ritter. Teilgenommen haben außerdem Prof. Dr. Peter N. Robinson, Deepali Sood, Prof. Dr. Carsten Marr und Philipp Gerbert.  

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