In kleinen Gruppen erkundeten die Teilnehmerinnen verschiedene Labore und Arbeitsbereiche. Ausgestattet mit Kittel, Handschuhen und Schutzbrille durften sie selbst aktiv werden: Sie analysierten Proben, arbeiteten mit modernen Laborgeräten und betrachteten Zellen und Gewebe unter dem Mikroskop. Darüber hinaus erhielten sie erste Einblicke in die Bioinformatik und lernten, wie computergestützte Methoden die medizinische Forschung unterstützen. Auch grundlegende Prinzipien guter wissenschaftlicher Praxis wurden anschaulich vermittelt.

Das inhaltliche Spektrum war dabei bewusst breit gefächert: Die Schülerinnen erfuhren unter anderem, wie Krebs entsteht und erforscht wird, welche besonderen Fähigkeiten Stammzellen besitzen, wie ein echtes menschliches Herz aufgebaut ist und funktioniert, wie unser Immunsystem Krankheitserreger bekämpft und wie Knochen nach Verletzungen heilen. Gleichzeitig wurde deutlich, welche zentrale Rolle digitale Technologien und Datenanalyse in der modernen biomedizinischen Forschung spielen.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen engagierten Kolleg*innen in den Arbeitsgruppen, die mit viel Einsatz ein abwechslungsreiches, interaktives und inspirierendes Programm gestaltet haben. Mit dem Girls‘ Day möchte das BIH junge Frauen ermutigen, ihren Interessen in den Natur- und Lebenswissenschaften nachzugehen, und zeigen, dass Frauen in allen Bereichen der Forschung eine wichtige Rolle spielen – bis hin zur Professur, die allen offensteht.

Über den Girls' Day

Der Girls‘ Day findet bundesweit jährlich im Frühling statt und bietet Mädchen ab der 5. Klasse Einblick in Berufe und Studiengänge, in denen Frauen bisher eher selten vertreten sind. Am Girls‘ Day öffnen Firmen und Institute aus den Bereichen Handwerk, Naturwissenschaften und Technik ihre Türen und stellen ihre Tätigkeitsfelder und weibliche Vorbilder vor. Das BIH beteiligt sich am Girls‘ Day, um Mädchen frühzeitig die Möglichkeiten und spannenden Aspekte medizinischer Forschung näher zu bringen und ihnen Role Models für wissenschaftliche Karrieren bis hin zur Professur und Gruppenleitung vorzustellen.