Claudia Langenberg ist eine Humangenetikerin und Gesundheitswissenschaftlerin, die sich in ihrer Forschungsarbeit am BIH zu Stoffwechselstörungen, wie z.B. Fettleibigkeit, Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes, engagiert. Ihr Team analysiert anhand großer genetischer, biologischer und “omics”-Datenmengen aus internationalen Patient*innen- und Bevölkerungsstudien den menschlichen Stoffwechsel. Ihr Ziel ist es herauszufinden, wie einzelne Gene Einfluss auf ihn ausüben und welche Angriffspunkte für Behandlungen den größten Nutzen für Patient*innen haben. Langenberg ist an der Leopoldina bereits Mitglied der Arbeitsgruppe Adipositas, die derzeit einen Bericht zum Stand dieser Erkrankung in Deutschland bearbeitet (inkl. Empfehlungen zu ihrer Eindämmung). Nun wird sie in die Sektion Physiologie und Pharmakologie / Toxikologie berufen.  

Als Nationale Akademie der Wissenschaften leistet die Leopoldina unabhängige wissenschaftsbasierte Politikberatung zu gesellschaftlich relevanten Fragen. Dazu erarbeitet die Akademie interdisziplinäre Stellungnahmen auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.  Die Leopoldina vertritt die deutsche Wissenschaft in internationalen Gremien. Sie hat rund 1.700 Mitglieder aus mehr als 30 Ländern und vereinigt Expertise aus nahezu allen Forschungsbereichen. Sie wurde 1652 gegründet und 2008 zur Nationalen Akademie der Wissenschaften Deutschlands ernannt. Die Leopoldina ist als unabhängige Wissenschaftsakademie dem Gemeinwohl verpflichtet.