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Über die Ausstellung

Die Ausstellung The Red Queen Effect des Künstlerduos kennedy+swan besteht aus zwei Werken, die sich kritisch mit dem Einsatz von KI in der Medizin auseinandersetzen. Eine 4-Kanal-Videoarbeit erzählt von der Gründung des fiktiven Start-ups ALICE, das KI-gestützte Gesundheitsprodukte an einer Gruppe von Testpersonen erprobt. In Interviews werden deren unterschiedliche Haltungen zu Gesundheitstechnologien sichtbar – zwischen Hoffnung, Skepsis, Angst und Abhängigkeit.

Lung Portraits

Der zweite Ausstellungsteil, Lung Portraits, umfasst sieben chemisch behandelte Aquarelle auf Glas, die mikroskopischen Gewebeproben nachempfunden sind. Diese wurden in ein KI-Modell zur Krebserkennung eingespeist, das die künstlerischen Arbeiten als medizinisches Bildmaterial interpretierte und scheinbar plausible Diagnosen lieferte. Durch die Übertragung dieser Diagnosen per Lasergravur machen kennedy+swan die Grenzen und Risiken KI-basierter Systeme sichtbar.

Im Zentrum der Ausstellung steht das Paradox zwischen medizinischem Fortschrittsversprechen und wachsendem Anpassungsdruck sowie die Frage nach der gesellschaftlichen, ethischen und politischen Verantwortung von KI in der Medizin.

Das Künstlerduo

Das Künstlerduo kennedy+swan entwickelte die Arbeiten im Rahmen des Stipendiums Art of Entanglement, das von der Schering Stiftung und dem Berlin Institute for the Foundations of Learning and Data (BIFOLD) 2024 ausgelobt wurde.

Rahmenveranstaltung: Informationen folgen in Kürze.

Info

Wann
26. Januar - 26. April 2026

Wo
Rahel Hirsch Center for Translational Medicine
Foyer
Luisenstr. 65
10117 Berlin