Virtueller Girls‘ Day am BIH
Fast 100 Schülerinnen aus allen Ecken Deutschlands haben zum heutigen Girls‘ Day einen Einblick in die Arbeit von Wissenschaftlerinnen unterschiedlicher medizinischer und naturwissenschaftlicher Disziplinen aus dem BIH und der Charité bekommen. Aufgrund der Pandemiesituation fand der Girls‘ Day in diesem Jahr ausschließlich digital statt, was den Vorteil hatte, dass interessierte Mädchen aus ganz Deutschland in die Arbeit eines Translationsforschungsinstituts hineinschnuppern konnten.
In der Medizin und den Lebenswissenschaften studieren zwar mittlerweile viele Frauen, aber die öffentliche Wahrnehmung von Wissenschaft ist noch immer männlich geprägt und auf Leitungspositionen sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert. Mit dem Girls‘ Day stellt das BIH die Arbeit der Wissenschaftlerinnen in den Vordergrund und ermutigt Schülerinnen, in die Forschung zu gehen und ihre Ideen zu verfolgen.
In acht Workshops stellten Wissenschaftlerinnen verschiedener Arbeitsgruppen ihre Forschungsprojekte vor und berichteten aus ihrem Alltag in Wissenschaft und Forschung. Neben Einblicken in die digitale Medizin, nahmen die Forscherinnen die Mädchen virtuell mit in ihr Labor und berichteten über ihre Forschung zu Viren, Lungenerkrankungen, Zahngesundheit und dem Verdauungstrakt. Auch die Verbindung von Ingenieurswesen und Herzmedizin und die Arbeit an Biomaterialien zur Heilung von Knochenbrüchen waren Thema in den zahlreichen Workshops.
Ein herzlicher Dank geht an die beteiligten Wissenschaftlerinnen, die sich die Zeit genommen haben, über ihre Arbeit zu berichten und Mädchen für die Forschung zu begeistern.
Impressionen

Viren bekämpfen Bakterien? Willkommen in der Welt der Bakteriophagen! Marie Luise Voit arbeitet am BIH und berichtet beim Girls' Day, wo man Bakteriophagen finden kann und wie man damit in der Zukunft Zähne heilen kann. 
Wenn Knochenbrüche nicht mehr von allein heilen, können sogenannte Biomaterialien dabei helfen, den Knochen zu heilen. Janine Stadter vom BIH berichtet gemeinsam mit Lema Safi zum Girls' Day über ihre Forschung in diesem Bereich. 
Wenn Knochenbrüche nicht mehr von allein heilen, können sogenannte Biomaterialien dabei helfen, den Knochen zu heilen. Janine Stadter vom BIH berichtet gemeinsam mit Lema Safi zum Girls' Day über ihre Forschung in diesem Bereich. 
Manuela Benary forscht als Bioinformatikerin am BIH. Zum Girls' Day erklärt sie, was eine DNA-Sequenzierung ist und warum die Bioinformatik für die Analyse medizinischer Daten so wichtig ist. 
Wer schon immer mal ein Forschungslabor von innen sehen wollte, war genau richtig beim Girls' Day mit Linda Hammerich und Kimberly Hartl. Die beiden erforschen Erkrankungen im Verdauungstrakt und berichten aus ihrem Alltag als Wissenschaftlerinnen. 
Wer schon immer mal ein Forschungslabor von innen sehen wollte, war genau richtig beim Girls' Day mit Linda Hammerich und Kimberly Hartl. Die beiden erforschen Erkrankungen im Verdauungstrakt und berichten aus ihrem Alltag als Wissenschaftlerinnen. 
Maschinenbau hat nicht nur etwas mit Autos und Flugzeugen zu tun, sondern spielt auch eine Rolle in der Medizin. Sieben Kolleginnen der Charité - Universitätsmedizin Berlin geben einen Einblick in ihre Arbeit und berichten zum Girls' Day wie Ingenieurinnen dabei helfen, Herzkrankheiten zu heilen. 
In Coronazeiten reden alle von Viren und deren Bekämpfung. Sandra Pinkert, Meike Kespohl und Clara Bredow, Wissenschaftlerinnen der Charité - Universitätsmedizin Berlin forschen an der Entwicklung neuer antiviraler Therapien und zeigen den Teilnehmerinnen am Girls' Day live aus dem Labor, woran sie gerade arbeiten. 
Die Infektion der Lunge ist zurzeit ein hochaktuelles Thema. Wissenschaftlerinnen aus dem Witzenrath Lab der Charité - Universitätsmedizin Berlin forschen schon lange an Formen der Lungenentzündung und erklären zum Girls' Day, wie neue Therapien entwickelt werden.