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How did I ever know I could teach! The first time a medical student asked me a question and I knew the answer, I felt a deep, warm glow of satisfaction radiate through my body. This is where I belong.

Marian Diamond

Marian Diamond, eine der Begründer*innen der modernen Neurowissenschaften, wurde 1926 in Glendale, USA, geboren. 1948 erhielt sie den Bachelor in Biologie, 1949 einen Master in Anatomie und promovierte 1953 an der Berkeley University in Kalifornien. Sie heiratete Richard M. Diamond 1950, mit dem sie vier Kinder hatte. Nach Forschungsprojekten an der Harvard University und einer Lehrtätigkeit an der  Cornell University an der Ostküste von 1955–1958 kehrte sie als Dozentin und Forscherin an die Berkeley University zurück. 1964 begann sie damit, Gehirne von Laborratten zu untersuchen. Dabei stellte sie fest, dass sich die Hirnrinde strukturell veränderte, je nachdem, in welcher Umgebung die Tiere lebten. Dies stand im Widerspruch zu der vorherrschenden Meinung, dass das Gehirn ein unveränderliches Organ sei. Trotz Widerstand hielt Marian Diamond an ihren Ergebnissen fest und demonstrierte somit erstmals die Neuroplastizität des Gehirns. Bekanntheit erlangte sie außerdem mit der Untersuchung der konservierten Präparate von Albert Einsteins Gehirn 1984. In weiteren Forschungsarbeiten untersuchte sie den Zusammenhang von positivem Denken und dem Immunsystem sowie die Unter-schiede zwischen weiblichen und männlichen Großhirnrinden. Marian Diamond verabschiedete sich 2014 nach 60 Jahren Forschung und Lehre in den Ruhestand und starb 2017 im Alter von 91 Jahren.

Namensgeberin für

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Gruppen Besprechungsraum 06 2010c