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Unsere Vision

Unsere Vision ist eine vernetzte digitale Gesundheitsinfrastruktur, die neue Technologien zur genaueren Vorhersage von Krankheiten, zur Entwicklung besserer Technologien, personalisierten Behandlungen, zur Förderung der aktiven Patientinnenbeteiligung und zur Gewährleistung einer hohen Datensicherheit ermöglicht. In Kooperation mit Krankenhäusern, Forschungseinrichtungen, Gesundheitsindustrie und Politik planen, entwickeln und testen wir Interoperabilität und Dokumentationslösungen unter Verwendung internationaler Standards und Terminologien auf lokaler, nationaler und globaler Ebene. 

Themengruppen

Digitalisierung

Digitalisierung darf kein Selbstzweck sein. Sie muss Zeit zurückgeben. Das gelingt, wenn Daten von Beginn an strukturiert erfasst und anschließend mehrfach genutzt werden können – ein Prinzip, das man mit „einmal dokumentiert, vielfach verwendet“ umschreiben kann.

Sylvia Thun

Europäischer Gesundheitsdatenraum (EHDS)

Projekte wie die Medizininformatik-Initiative und NFDI4Health definieren Forschungsdateninfrastrukturen für Deutschland, welche anschließend mit weiteren großen Projekten wie NFN, KBV/gematik, NAMSE auf Basis internationaler Standards harmonisiert werden können. Zusammen positionieren diese Infrastrukturen Deutschland in eine Position, in der es den Europäischen Gesundheitsdatenraum (EHDS) mitgestalten kann, indem sie die Interoperabilität stärken, den Datenaustausch ermöglichen und ein föderiertes europäisches Gesundheitsdaten-Ökosystem vorantreiben. Diese Rolle wird durch die Teilnahme am EU-Projekt xShare verstärkt, das Spezifikationen für das europäische Format (EEHRxF) zum Austausch elektronischer Gesundheitsakten definiert.

Weitere Themen unserer Arbeitsgruppe

Standardisierungsgremien

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe Digitale Medizin und Interoperabilität sind in den Standardisierungsgremien DIN, IHE, HL7 Deutschland sowie in den internationalen Gremien auf GA4GH-, WHO-, CEN- und ISO-Ebene vertreten. Somit können wir Einfluss nehmen auf die Entwicklung internationaler Standards. Dies wird umso wichtiger, je mehr Daten den globalen Markt, die Forschung und Patientenversorgung beeinflussen. 

Porträtfoto Prof. Dr. Sylvia Thun

Kontakt Leitung

Prof. Dr. Sylvia Thun

Direktorin für Digitale Medizin und Interoperabilität

Info

Kontaktinformationen
Telefon:+49 30 450 5430 71
E-Mail:sylvia.thun[at]bih-charite.de