Steuerungsgruppe
Unsere Steuerungsgruppe besteht aus sieben stimmberechtigten Mitgliedern, die für den Zeitraum 2026 bis 2027 aus den Arbeitsgruppenleitungen des BCRT gewählt wurden. Die BCRT-Sprecherschaft besteht aus Georg Duda und Ludovic Vallier als gemeinsame Leitung.
Georg Duda leitet den klinischen Forschungsbereich „Musculoskeletal System” am BCRT, ist Direktor des Julius-Wolff-Instituts – Center for Musculoskeletal Biomechanics and Regeneration – und Co-Leiter der APT-Sektion des BIH. Innerhalb des BCRT-Sprecherteams konzentriert er sich auf die Optimierung der Verwaltungsaspekte im Bereich der neuartigen und regenerativen Therapien im BIH sowie auf die Einrichtung einer klinischen Inkubatorstruktur für neuartige Therapien im BIH.
Ludovic Vallier leitet den klinischen Forschungsbereich „Hepatology” am BCRT und ist Max-Planck-Fellow am MPI für Molekulargenetik. Innerhalb des BCRT-Sprecherteams konzentriert er sich auf die Koordinierung und den weiteren Ausbau der externen Zusammenarbeit auf nationaler und internationaler Ebene.
Der gewählte Mitarbeitendenvertreter des BCRT sowie die BCRT-Doktorandenvertreter sind ebenfalls Teil der Steuerungsgruppe und eingeladen, an allen Sitzungen und Diskussionen des Ausschusses in beratender Funktion teilzunehmen.
Derzeit besteht die Steuerungsgruppe aus:
Akkordeon
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Prof. Dr. Georg N. Duda

© BIH/Thomas Rafalzyk Georg Duda ist Ingenieur und einer der drei Gündungsdirektoren des BCRT und seit 2008 Direktor des Julius-Wolff-Instituts für Biomechanik und Muskuloskeletale Regeneration an der Charité - Universitätsmedizin Berlin.
Das Forschungsinteresse von Prof. Dr.-Ing. Georg Duda ist das Spannungsfeld zwischen Biologie und Mechanik. Der promovierte Biomechaniker beschäftigt sich vordergründig mit dem muskuloskeletalen System und der Interaktion von Knochen und Muskeln. Dabei ist er besonders an den biomechanischen Einflüssen und deren Auswikungen auf einen intakten und verletzten Bewegungsapparat (z.B. Gelenk- und Knochenbelastungen) interessiert.
Prof. Duda konzentriert sich unter anderem auf die Wechselwirkung zwischen den physikalischen sowie mechanischen Bedingungen und der biologischen Regeneration im Bewegungsapparat. An Beispielen aus der Knochen- und Knorpelheilung konnte er erfolgreich die Bedeutung biomechanischer Rahmenbedingungen von Zellen und Gewebe während der Heilung des muskuloskeletalen Systems nachweisen. Aus dem Verständnis der mechanobiologischen Wechselwirkung wurden sowohl Implantate zur Frakturversorgung neu konzipiert als auch Behandlungen grundlegend verändert.
Diese Arbeiten sind Basis für neue Ansätze in der regenerativen Medizin. Die Forschung zielt darauf ab, die körpereigenen Regenerationsvorgänge zu verstehen und wenn nötig zu stimulieren. So kann die natürliche Heilung des muskuloskeletalen Systems unterstützt werden. Das grundlegende Verständnis der mechanischen Stimulation hilft, um die endogene Regeneration verstehen und auch maßgeblich steuern zu können. Es zeigt sich, dass insbesondere die frühe Phase der Knochenheilung u.a. durch mechanische Faktoren beeinflusst wird. Dies bietet neue Ansätze für die regenerative Medizin.
Georg Duda studierte Biomedizinische Technik an der Technischen Universität Berlin und promovierte 1996 in Biomechanik an der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Nach Forschungsaufenthalten an der Mayo Clinic und der Johns-Hopkins University wurde er 1997 Leiter der Forschungsabteilung des Zentrums für Muskuloskelettale Chirurgie (CMSC) der Charité. Er ist Direktor des Julius-Wolff-Instituts für Biomechanik und muskuloskelettale Regeneration an der Charité und seit 2016 Fakultätsmitglied des Wyss-Instituts der Harvard University. Im Jahr 2020 hat Professor Duda den Ruf auf den BIH-Lehrstuhl für Engineering Regenerative Therapies angenommen und wurde in den Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gewählt. Seit 2021 ist er Sprecher des BIH-Zentrums für Regenerative Therapien (BCRT).
Links
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Prof. Dr. Julia Polansky

© BIH/Thomas Rafalzyk Julia Polansky-Biskup leitet eine Forschungsgruppe am BCRT sowie am Leibniz-Institut 'Deutsches Rheuma-Forschungszentrum (DRFZ)'. Sie wurde 06/2019 als Professorin für "Translationale molekulare T-Zell-Immunologie" an die Charité berufen. Ihre Gruppe konzentriert sich auf die Aufklärung epigenetischer Mechanismen, die zur Differenzierung, Alterung und Funktion von Immunzellen beitragen. Dieses Wissen ermöglicht die Definition von zelltypspezifischen epigenetischen Regulationselementen, die als diagnostische Biomarker dienen können und gleichzeitig vielversprechende Zielstrukturen für präzise epigenetische Editierungsmethoden darstellen.
Julia Polansky-Biskup promovierte an der Humboldt-Universität zu Berlin und beschäftigte sich bereits damals mit der epigenetischen Regulation von regulatorischen T-Zellen. Seither arbeitete sie an mehreren akademischen Forschungseinrichtungen, u.A. am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und am Dana-Farber Cancer Institute an der Harvard Medical School in Boston, USA. Sie erhielt mehrere prestigeträchtige Stipendien und Auszeichnungen, darunter ein ERC starting grant in 2018.
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Prof. Dr. Daniel Ibrahim

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Dr. Michael Schmück-Henneresse

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Prof. Dr. Ludovic Vallier

© BIH/David Ausserhofer -
Prof. Dr. Sophie Van Linthout

© BIH/Thomas Rafalzyk -
Prof. Dr. Sven Geißler

