SPOKES Project Incubator
Dieses Programm richtet sich an Wissenschaftler:innen in Berlin, die an Initiativen zur Verbesserung der Translation, der Forschungsqualität oder der Forschungskultur und -praxis bereits beteiligt sind oder es zukünftig sein möchten.
Ziel ist es, Mitglieder der Forschungsgemeinschaft, die sich für die Verbesserung von Translation und Wissenschaft begeistern, zu vernetzen und ihnen dabei zu helfen, Verbündete zu identifizieren, Netzwerke aufzubauen, ihre eigenen Initiativen zu stärken und von dem gemeinschaftlichen Fachwissen zu profitieren.
Der SPOKES Project Incubator ist offen für begeisterungsfähige und motivierte Mitglieder der Berliner Forschungsgemeinschaft, die schon in "Grass-Roots"-Aktivitäten involviert sind oder planen, eine eigene Initiative zu starten. Initiativen können aus einer Vielzahl an Gründen entstanden sein und verschiedene Ziele verfolgen, jedoch sollte das übergeordnete Ziel die Verbesserung der Translation, der Qualität der Forschung oder anderer Aspekte der Forschungskultur oder -praxis in Berlin sein.
Beispiele für Initiativen und Aktivitäten sind:
- Initiativen zur Verbesserung der Translation
- Aktivitäten, die dazu beitragen, Forschung rigoroser, transparenter und reproduzierbarer zu machen
- Netzwerke oder Interessengruppen von Nachwuchswissenschaftler:innen
- Initiativen zur Verbesserung der mentalen Gesundheit oder der Arbeitskultur in der Wissenschaft
- Journal Clubs, Programmiergruppen oder Diskussionsrunden zum Thema Reproduzierbarkeit
- Organisationen, die sich für einen Kurswechsel in der Wissenschaft einsetzen
Die Teilnahme im Project Incubator beinhaltet zahlreiche Vorteile:
- Austausch mit Mitgliedern der Berliner Forschungsgemeinschaft, die auch an der Verbesserung der Wissenschaften arbeiten
- Aufbau einer Peer-Gemeinschaft
- Teilen von gewonnen Erkenntnissen und Teilnahme am gemeinschaftlichen Lösen von Problemen
- Ausbau und Verbesserung der Nachhaltigkeit des eigenen Projektes
Bei Fragen bezüglich des SPOKES Project Incubators stehen Ihnen die FAQs zur Verfügung (siehe unten). Natürlich können Sie sich auch jederzeit direkt an das SPOKES Team wenden: wellcome-spokes@charite.de.
SPOKES Project Incubator FAQs
SPOKES Project Incubator FAQs
1. Was ist der SPOKES Project Incubator?
Der Project Incubator ist eine neue Initiative, die durch SPOKES, einem Teilprojekt der Charité/BIH Wellcome Trust Translational Partnership, ins Leben gerufen wurde. Es zielt darauf ab, das aktive "Grass Roots"-Engagement von Wissenschaftler:innen für die Verbesserung der biomedizinischen Forschung zu fördern. Der SPOKES Project Incubator wurde entwickelt, um Mitglieder der Berliner Forschungsgemeinschaft zusammenzubringen, die schon in Aktivitäten zur Wissenschaftsverbesserung involviert sind oder planen, eine eigene Initiative zu starten. Während der einzelnen Treffen werden Teilnehmer:innen die Möglichkeit haben, sich über ihre Erfahrungen auszutauschen und Ideen und gewonnene Erkenntnisse zu besprechen. Dies soll dazu beitragen, gegenseitig einzelne Projekte zu stärken, mögliche Kollaborationen zu identifizieren und eine Gemeinschaft von motivierten Wissenschaftler:innen in Berlin zu bilden, die sich für die Verbesserung der Translation und Forschung einsetzen.
2. Wer kann am SPOKES Project Incubator teilnehmen?
Der SPOKES Project Incubator ist offen für alle, die zur Verbesserung der Translation oder von Aspekten der Forschungskultur oder -praxis in Berlin durch "Grass Roots"-Aktivitäten beitragen wollen. Wissenschaftler:innen jeder Karrierestufe und -rolle und von jeder Forschungseinrichtung in Berlin sind willkommen. Es gibt keine Begrenzung bezüglich der Anzahl der Teilnehmenden oder teilnehmenden Initiativen.
3. Können mehrere Personen derselben Initiative im Project Incubator teilnehmen?
Selbstverständlich! Es gibt keine Begrenzung bezüglich der Anzahl der Teilnehmenden aus jeder Initiative. Alle, die ein Interesse an der Teilnahme am Project Incubator haben, sind willkommen. Hierbei kann es sich um eine einzelne Person oder um mehrere oder alle Mitglieder einer Initiative handeln.
4. Welche Arten von "Grass-Roots"-Initiativen können am Project Incubator teilnehmen?
Bemühungen, die darauf abzielen, die Wissenschaft zu reformieren, können sich auf eine Vielzahl verschiedener Themenbereiche fokussieren. Daher können Initiativen aus den unterschiedlichsten Gründen entstehen und verschiedene Ziele verfolgen. Beispiele für Aktivitäten und Initiativen sind unter anderem: die Förderung der Translation, die Verbesserung der mentalen Gesundheit sowie der Arbeitskultur, die Förderung von transparenter und reproduzierbarer Wissenschaft und die Stärkung der Wissenschaftskommunikation. Jedoch sollte das übergeordnete Ziel die Verbesserung der Translation oder von Aspekten der Forschungskultur oder -praxis in Berlin sein.
5. Muss die Initiative schon gestartet sein?
Der SPOKES Project Incubator ist offen für alle Initiativen, die sich für die Verbesserung der Wissenschaft einsetzen, unabhängig von der Phase, in der sie sich befinden. Das Projekt kann sich in der Planungs- beziehungsweise Brainstorming-Phase befinden, in der das zugrundeliegende Motiv identifiziert wurde. Aber auch gerade gestartete oder schon in der Berliner Forschungsgemeinschaft etablierte Initiativen sind im Project Incubator willkommen.
6. Was wird die Teilnahme am Project Incubator tatsächlich beinhalten?
Uns ist bewusst, dass die wissenschaftliche Arbeit und die zusätzlichen Aktivitäten zur Forschungsverbesserung sehr zeitintensiv sind. Daher möchten wir den zeitlichen Aufwand, den die Teilnahme am Project Incubator beinhaltet, möglichst gering halten. Regelmäßige Treffen, bei denen der Fokus auf interaktive Diskussionen in kleinen Gruppen liegt, werden einmal im Monat online stattfinden. Ziel dieser Treffen ist die Bildung einer Gemeinschaft aus gleichgesinnten, begeisterten Wissenschaftler:innen, die das Forschungsumfeld in Berlin verbessern wollen, sowie die Stärkung der einzelnen Projekte der Teilnehmenden. Die Teilnehmenden haben zudem die Möglichkeit, sich zwischen den Treffen über ein Online-Diskussionsforum auszutauschen.
7. Was sind die Vorteile einer Teilnahme am Project Incubator?
Die Teilnahme am Project Incubator bietet verschiedene Vorteile: Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, sich aktiv mit anderen Mitgliedern der Berliner Forschungsgemeinschaft, die sich auch für die Verbesserung der Translation oder Forschungskultur und -praxis einsetzen, auszutauschen. Des Weiteren können gewonnene Erkenntnisse miteinander geteilt werden und somit die eigenen Bemühungen zur Wissenschaftsverbesserung gestärkt werden. Teilnehmende können gemeinschaftlich zum Lösen von Problemen beitragen, um Hindernisse zu überwinden, was wiederum zur Stärkung der eigenen Initiative beitragen kann. Zudem lernen Teilnehmende mehr über Möglichkeiten, wie ihre Projekte nachhaltiger gestaltet werden können. Letztendlich wird die Teilnahme am Projekt Incubator dabei helfen, eine Peer-Gemeinschaft von Forscher:innen in Berlin aufzubauen, die schon in der Wissenschaftsverbesserung involviert sind oder sich engagieren wollen.
8. Ok, mein Interesse ist geweckt. Was soll ich jetzt machen?
Mitmachen! Die Teilnehmenden des SPOKES Project Incubators werden sich monatlich treffen, um Erfahrungen auszutauschen, Ideen zu diskutieren, Probleme zu beheben und Hindernisse aus dem Weg der Wissenschaftsverbesserung in Berlin zu räumen. Ziel ist es, ein Peer-Netzwerk aufzubauen, das darauf abzielt, einander zu unterstützen und die Translation oder Aspekte der Forschungskultur und -praxis in Berlin zu verbessern. Gerne kann das SPOKES Team direkt kontaktiert werden (wellcome-spokes@charite.de), um mehr Informationen zum SPOKES Project Incubator zu erhalten oder Fragen dazu zu stellen.
9. Was macht SPOKES sonst so?
Bei SPOKES handelt es sich um ein Teilprojekt der Charité/BIH Wellcome Trust Translational Partnership, das mit verschiedenen Ansätzen versucht, die translationale Forschung zu verbessern. Zurzeit verfügt das SPOKES Team auch über ein einzigartiges Fellowship-Programm, das Forschende in der Mitte ihrer Laufbahn dabei unterstützt, die Qualität der Wissenschaft in ihrem Umfeld zu verbessern. Erst kürzlich wurde die zweite Kohorte an Fellows ausgewählt. Weitere Informationen über die ehemaligen und gegenwärtigen SPOKES Wellcome Trust Funded Translational Partnership Fellows gibt es hier.
Des Weiteren unterstützt das SPOKES Team den SPOKES Wellcome Trust Funded Think Tank (Projekt beendet). Hierbei handelt es sich um eine Gruppe von Early Career Researchers aus der BIH Forschungsgemeinschaft, die gemeinsam an einem Projekt zur Verbesserung der Qualität der translationalen Forschung in Berlin gearbeitet hat
Mehr Informationen über den Think Tank gibt es hier.


