TARGET-MPN
Datenmanagement für die DFG-Forschungsgruppe 5659 TARGET-MPN
Die DFG-Forschungsgruppe 5659 „TARGET-MPN" untersucht die Mechanismen der Krankheitspersistenz und -progression bei myeloproliferativen Neoplasien (MPN) – einer Gruppe chronischer Blutkrebserkrankungen. An dem Verbund sind zehn Institutionen aus Deutschland und Österreich beteiligt, darunter die MHH Hannover (Sprecherhochschule), das Universitätsklinikum Freiburg sowie die Charité – Universitätsmedizin Berlin.
Im Rahmen von Projekt Z übernimmt die Charité gemeinsam mit dem Berlin Institute of Health (BIH) die zentrale Dateninfrastruktur des Verbunds. Ziel ist es, die klinischen und molekularen Forschungsdaten aller Teilprojekte nach den FAIR-Prinzipien zu verwalten und für die standortübergreifende Zusammenarbeit bereitzustellen. Dazu wird die am BIH entwickelte Plattform SODAR (System for Omics Data Access and Retrieval) eingesetzt, die eine sichere Verwaltung von Omics- und klinischen Daten mit standardisierten Metadaten ermöglicht.
Die Annotation der Daten erfolgt mit international etablierten Terminologien (u. a. SNOMED CT, LOINC, HGNC), um die Interoperabilität und Nachnutzbarkeit der Forschungsdaten sicherzustellen.
