Fünf Start-ups für zweite Förderphase im Co-Innovationsprogramm mit Singapur ausgewählt – Charité-Partner:innen gesucht

Nach dem erfolgreichen Eingang der Interessensbekundungen stehen die nächsten Schritte an: Gemeinsam mit Forschenden und KlinikerInnen der Charité und des BIH sollen nun innovative Projekte entwickelt werden.
Im Rahmen des Co-Innovationsprogramms von Enterprise Singapore, Charité und BIH haben zahlreiche Start-ups aus Singapur ihr Interesse an einer Kooperation bekundet. Aus den eingegangenen Interessensbekundungen wurden fünf Unternehmen ausgewählt, die nun in die zweite Förderphase starten.
Die ausgewählten Start-ups bringen unterschiedliche Schwerpunkte mit:
- Histoindex – MASH RPI: KI-gestütztes Tool zur Analyse von Leberbiopsien bei MASH-Patient:innen. Unterstützt Ärzt:innen bei der individuellen Risikobewertung. Kategorie: Digital Pathology / AI Diagnostics
- Biosense Diagnostics – Puffinder: Medizinisches Gerät zur sicheren Platzierung von Magensonden, nutzbar in Klinik und zuhause. Kategorie: Medical Device / Diagnostics
- Kyan Technologies – Optim.AI: Kombination von KI und biologischen Tests zur Auswahl optimaler Krebstherapien. Kategorie: Cancer Diagnostics / Therapy Selection
- Conex Health – PreSAGE: Non-invasives, KI-basiertes Monitoring zur Sturzprävention bei Risikopatient:innen. Kategorie: Patient Monitoring / Fall Prevention
- Enigma Health – Enigma AI Platform: On-Premises-KI zur Automatisierung komplexer Abläufe im Gesundheitswesen. Kategorie: Generative AI / Workflow Automation
Weitere Informationen über die Startups finden Sie hier.
Für diese Projekte werden nun klinische und wissenschaftliche Partner:innen an der Charité und am BIH gesucht, um die Ideen gemeinsam weiterzuentwickeln – von Pilotierungen über Validierungsstudien bis hin zur Co-Entwicklung neuer Produkte.
👉 Interessierte Wissenschaftler:innen können sich bis Ende November 2025 bei Charité BIH Innovation (CBI) melden, um eines der Start-ups näher kennenzulernen. Falls dabei Interesse an einer Zusammenarbeit entsteht, kann ein Letter of Intent (LoI) unterzeichnet werden.
Die Zusammenarbeit bietet die Chance, neue biomedizinische Technologien in enger Kooperation mit internationalen Start-ups in die Anwendung zu bringen und so translationalen Mehrwert für Patient:innen in Deutschland und weltweit zu schaffen.