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NFDI4Health - Nationale Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten

Das Ziel von NFDI4Health ist die Verschmelzung von epidemiologischer, Public Health- und klinischer Forschung: Ein multidisziplinäres Team aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern soll in Deutschland eine Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten aufbauen: NFDI4Health. Das Projekt wird von Bund und Ländern finanziert. 

Die Mission ist die Wertsteigerung der Forschung in den Bereichen Epidemiologie, Gesundheitswesen und klinische Studien. Dazu sollen hochwertige Daten nach den FAIR-Prinzipien international zugänglich gemacht werden. NFDI4Health bietet eine vollständige Abdeckung großer epidemiologischer Studien, der Public-Health-Forschung und von Prüfärzten und -ärztinnen initiierter klinischer Studien in Deutschland sowie die gemeinsame Entwicklung von NFDI4Health mit der Nutzergemeinde. Die nfdi soll die Datenbanken von Wissenschaft und Forschung systematisch erschließen, nachhaltig sichern und zugänglich machen und (inter-)national vernetzen. Die darin eingebetteten Ziele von NFDI4Health sind: 

1. Auffindbarkeit von und Zugang zu strukturierten Gesundheitsdaten ermöglichen. 

2. Föderalen Rahmen für Datenhaltungsorganisationen erhalten. 

3. Austausch und Verknüpfung von personenbezogenen Daten unter Wahrung des Datenschutzes ermöglichen. 

4. Automatisierte Dienste (z.B. Suche, Analysetools) etablieren. 

5. Interoperabilität und Wiederverwendbarkeit der Daten etablieren und verbessern. 

6. Anwendungsfallorientierte Zusammenarbeit zwischen Forschungsgemeinschaften fördern. 

NFDI4Health wird die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit von Forschungsdaten erhöhen, zu einem Reputationsgewinn von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die ihre Daten austauschen, beitragen und neue Kooperationen fördern. NFDI4Health setzt sich aus einem interdisziplinären Team von 17 Partnern zusammen. Insgesamt 48 namhafte Institutionen aus dem Gesundheitsbereich haben ihre Beteiligung zugesichert, darunter etwa große Fachgesellschaften oder wichtige epidemiologische Kohorten; von 37 internationalen Institutionen liegen Unterstützungsschreiben vor. 

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