Clinical Research Unit

Der Ausbau eines gemeinsamen Forschungsraums und der enge Austausch zwischen Grundlagenforschung, klinischer Forschung sowie medizinischer Praxis spielen am Berliner Institut für Gesundheitsforschung eine Schlüsselrolle für international konkurrenzfähige translationale Medizin.

Als wesentliche Maßnahme des BIH werden translationale Organisationseinheiten (die sogenannte Clinical Research Unit, CRU) an allen vier Standorten der Charité aufgebaut bzw. weiterentwickelt. An diesen Standorten wird unter einem Dach geforscht und behandelt: zusammenarbeitende Klinikerinnen und Kliniker und Forschende verfügen über Patientenzimmer, Behandlungsplätze, Untersuchungsräume, Forschungslaboratorien sowie eigene Administration und Dokumentation. Auf diese Weise wird die komplementäre Expertise in einen gemeinsamen translationalen Forschungsraum integriert. Im Rahmen der Clinical Research Unit vergibt das BIH auch gezielt Förderungen zur Unterstützung von klinischen Studien.

Die CRU wird an den Charité-Standorten Campus Charité Mitte, Campus Virchow-Klinikum und Campus Benjamin Franklin auf- und ausgebaut. Auch eine bereits existierende translationale Forschungseinheit Clinical Research Center (ECRC) wird erweitert. Das ECRC wurde 2007 von Charité und MDC 2007 gegründet und baute auf dem 2002 entstandenen Franz Volhard Clinical Research Center (CRC) auf, das heute Teil des ECRC ist. Campusübergreifend wird eine CRU für Perioperativ- und Intensivmedizin auf- und ausgebaut.

Steuerungsgruppe  

Ein Steuerungskomitee, das aus leitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern von Charité und MDC sowie den Geschäftsführern dreier weiterer Charité-Einrichtungen besteht, plant und steuert die Entwicklung der CRU. Sprecher der Steuerungsgruppe ist Prof. Joachim Spranger, Direktor der Medizinischen Klinik für Endokrinologie, Diabetes und Ernährungsmedizin, stellvertretende Sprecherin ist Prof. Dr. Britta Siegmund, Direktorin der medizinischen Klinik für Gastroenterologie, Infektiologie und Rheumatologie.

Koordinatorinnen und Koordinatoren

Die Koordinatorinnen und Koordinatoren sind für die Planung und Organisation des CRU-Aufbaus verantwortlich. Sie entwickeln Konzepte zur räumlichen, personellen und strukturellen Etablierung der CRU und koordinieren das Tagesgeschäft. Darüber hinaus sind sie für die Vernetzung der CRU mit den Einrichtungen am Standort zuständig und entwickeln in Rücksprache mit dem Steuerungskomitee Vorschläge zur strategischen Entwicklung der CRU. Zu den Aufgaben der Koordinatorinnen und Koordinatoren gehören außerdem die Vernetzung mit den Technologieplattformen, die Unterstützung bei Bauvorhaben im Rahmen der CRU-Entwicklung und die Außendarstellung der CRU.