SPARK-BIH unterstützt translationale Projekte der Charité und des BIH von Wissenschaftler*innen und Kliniker*innen aller Karrierestufen. Das Programm fördert die Validierung wissenschaftlicher Erfindungen für die Entwicklung von Arzneimitteln (niedermolekulare Wirkstoffe, Biologika, ATMP, Gentherapie), Medizinprodukten und Diagnostika aus allen medizinischen Bereichen mit dem Ziel der Umsetzung in Therapien, Produkte und Dienstleistungen zum Nutzen der Patient:innen. Die Unterstützung umfasst Finanzierung, Mentoring und gezieltes Training.

Zwei Förderschienen

Einmal im Jahr bietet SPARK-BIH die Möglichkeit, Anträge für translationale Projekte einzureichen. Das Förderprogramm besteht aus zwei verschiedenen Tracks (Track 1 und Track 2); die Förderung ist streng meilensteinbasiert. Die Projekte werden über einen Zeitraum von 12-24 Monaten begleitet.

SPARK Educational Lecture Series

SPARK-BIH bietet zusammen mit anderen SPARK-Standorten eine Vortragsreihe zum Thema translationale Forschung und Technologietransfer an. Hochkarätige Referent:innen behandeln die Grundsätze der Entwicklung von Arzneimitteln, Medizinprodukten und Diagnostika sowie Themen, die für Unternehmertum und Innovation relevant sind. Weitere Informationen zu den verschiedenen Arten von Vortragsreihen finden Sie hier.

Projects, News & Events

SPARK-BIH Booklet (2022)

Services für unsere SPARKees

Ausgewählte Projekte des SPARK-BIH und NeuroCure Programms profitieren von SPARK-BIH Mentoring und Kursangeboten. Wir ...

  • definieren gemeinsam mit Ihnen und Experten ein klares Projektziel mit Arbeitspaketen und Meilensteinen.
  • stellen Ihrem Team Projektmanager:innen zur Seite, die Sie auf dem translationalen Weg unterstützen.
  • helfen Ihnen bei der Schaffung von geistigem Eigentum (IP)
  • verbinden Sie mit Experten aus Ihrem Gebiet für Coaching und Mentoring
  • organisieren regelmäßige Treffen mit den anderen am SPARK-BIH-Programm teilnehmenden Projektteams, um interdisziplinäre Diskussionen anzuregen
  • bieten Schulungen an zu den Grundsätzen der Entwicklung von Arzneimitteln, Medizinprodukten und Diagnostika sowie zu Themen, die für Unternehmertum und Innovation relevant sind
  • organisieren Workshops, die auf die Bedürfnisse der unterstützten SPARK-BIH-Projekte ausgerichtet sind (z. B. GLP, MDR, Geschäftsmodell).

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Internationales SPARK-Netzwerk

Das SPARK-BIH-Programm wurde 2015 gegründet und basiert auf dem erfolgreichen SPARK-Programm, das an der Stanford Universität entwickelt wurde. Seit seiner Gründung im Jahr 2006 ist das Programm auf Expansionskurs und hat sich in über 50 Einrichtungen weltweit etabliert. SPARK-BIH ist Teil von SPARK Global, einem Netzwerk von SPARK-Einrichtungen aus der ganzen Welt mit gemeinsamen Aktivitäten. Die gemeinsame Aufgabe besteht darin, Entdeckungen aus den Laboren schneller zu den Patient:innen in aller Welt zu bringen. 

Kooperationen von SPARK-BIH

  • Inventors for Health Programm (I4H)

    2019 hat die Stiftung Charité in Zusammenarbeit mit SPARK-BIH das Inventors for Health Programm (I4H) ins Leben gerufen. Das I4H-Programm wurde ursprünglich als Pilotprogramm konzipiert, um die Entwicklung bahnbrechender medizinischer Innovationen zu fördern und eine neue Generation von Erfindern zu schaffen. Dies wurde durch die Zusammenarbeit mit medizinischen Innovatoren im Frühstadium erreicht, die einen medizinischen Design-Thinking-Ansatz nutzten, um tragfähige und robuste Lösungen zu entwickeln, die sowohl den potenziellen Endnutzer als auch denjenigen, der letztendlich für die Bereitstellung der Lösung zahlen würde, sorgfältig berücksichtigen. Im Frühjahr 2019 und im Sommer 2020 wurden zwei Innovations-Bootcamps für 10 Teams durchgeführt, und 6 Teams wurden von SPARK-BIH 12-18 Monate lang weiter unterstützt. Die Bemühungen waren sehr erfolgreich und führten dazu, dass mehrere Teams eine Anschlussfinanzierung erhielten oder ein Startup gründeten. Es wird erwartet, dass das I4H-Programm in Zusammenarbeit mit SPARK-BIH fortgesetzt wird.

  • NeuroCure

    Seit 2020 arbeitet NeuroCure zusammen mit SPARK-BIH an Projekten mit Potenzial für klinisch relevante Therapien, Diagnostika und Geräte im Bereich der Neurologie. Die Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Hürden für die Translation vom Labor in die Klinik zu überwinden.