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Mutige Forschung gegen Mangelernährung bei Kindern

Mit einem interdisziplinären Forschungsprojekt in Bangladesch untersucht sie seit 2013, inwieweit man Mangelernährung bei Kleinkindern durch Schulungen zu Gartenbau, Ernährung und Hygiene nachhaltig verhindern kann. Für ihre Ausdauer und Risikobereitschaft wurde sie 2018 mit dem „Preis für mutige Wissenschaft“ ausgezeichnet.

Nach Medizinstudium und Dissertation in Tübingen arbeitete sie als Assistenzärztin in Schweden. Epidemiologie studierte sie in London und promovierte dort zum zweiten Mal. Im Jahr 2014 habilitierte sie in Heidelberg und übernahm die Leitung der Sektion Epidemiologie und Biostatistik am Heidelberger Institut für Global Health sowie die stellvertretende Institutsleitung.

Seit 2019 ist sie Deutschlands erste Universitätsprofessorin für Klimawandel und Gesundheit, eine gemeinsame Berufung der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. 2020 wurde sie in den Wissenschaftlichen Beirat Globale Umweltveränderungen der Bundesregierung berufen.

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