Das BIH Charité Clinician Scientist Program

Das Clinician Scientist Program ist ein moderner Karriereweg in der akademischen Medizin, um Ärztinnen und Ärzten eine strukturierte Facharztausbildung mit Raum für klinische und grundlagenorientierte Forschung zu ermöglichen. Am Ende des Programms steht die abgeschlossene Facharztausbildung und idealerweise die erfolgreiche Habilitation. Das Programm trägt dazu bei, eine neue Generation translational geschulter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auszubilden, welche die schnellere Translation wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Anwendung befördern soll.
Im Rahmen des Programms gibt es zwei Tracks: den Clinician Scientist Track und den Junior Clinician Scientist Track. Der Junior Clinician Scientist Track richtet sich an Ärztinnen und Ärzte im ersten bis dritten Jahr ihrer Facharztausbildung. Der Clinician Scientist Track fördert Ärztinnen und Ärzte ab dem vierten Jahr. Insgesamt werden aktuell 103 Personen gefördert, im Clinician Scientist Program sind es 65, im Junior Clinician Program 38 Personen.

Geschichte

Das Clinician Scientist Program startete im Jahr 2011 als "Friedrich C. Luft" Clinical Scientist-Pilotprogamm (Förderung durch die Volkswagen Stiftung und die Stiftung Charité). Nach der erfolgreichen Pilotphase wuchs das Programm stetig – durch Unterstützung der medizinischen Fakultät der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der Stiftung Charité, der Privaten Exzellenzinitiative Johanna Quandt, der Berlin-Brandenburg Schule für Regenerative Therapien (BSRT), der Berlin School of Integrative Oncology (BSIO), des Excellenzclusters NeuroCure sowie des BIH. 2015 wurde das Programm organisatorisch in der BIH Biomedical Academy integriert und heißt seitdem BIH Charité Clinician Scientist Program.