Digital Clinician Scientist Program

Ausschreibung & Bewerbung

Das Programm

Charité und BIH organisieren gemeinsam das neue „Digital Clinician Scientist Program“ (D-CSP). Das Programm leitet die Direktorin der BIH Biomedical Innovation Academy, Prof. Duska Dragun. Es richtet sich primär an Mediziner*innen, die sich bereits mit innovativen Forschungsprojekten den technologischen Herausforderungen der datengesteuerten Medizin während ihrer Facharztweiterbildung beschäftigen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben für zunächst drei Jahre mit über drei Millionen Euro (ggf. Verlängerung um zwei Jahre mit einem Zuschuss von zwei Millionen Euro).

Mit dem Digital Clinician Scientist Program wird ein neuartiger Karriereweg für die Gestalter*innen des digitalen Wandels in der Medizin bereitet und das deutschlandweite Erfolgsmodell des BIH Charité Clinician Scientist Program erweitert. Neben der dreijährigen Personenförderung, dem eine geschützte Forschungszeit von 50 Prozent zugrunde liegt, stehen Module zum Erwerb wissenschaftlicher Kompetenzen (Big Data, Bioinformatik oder künstlicher Intelligenz) sowie ein verbindliches Mentoring im Fokus. Für das neue Programm werden verschiedene Expert*innen aus der Charité, dem BIH, dem Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), dem Berlin Institute for Medical Systems Biology (BIMSB), dem Einstein Center for Digital Future und dem Bernstein Center for Computational Neuroscience in die Ausgestaltung des D-CSP sowie zur Rekrutierung und Betreuung von Programmteilnehmenden einbezogen.

Zum Auftakt am 5. April 2019 wurde in Kooperation mit dem „Smart Data Forum“ und „Hacking Health Berlin“ eine Matching Veranstaltung unter dem Motto „Smart Health & Biomedical Innovation“ initiiert, bei dem potentielle Bewerber*innen ihre Projektskizzen präsentierten und sich anschließend mit den zahlreichen Wissenschaftler*innen, Expert*innen und potentiellen Mentor*innen aus diversen Bereichen der Computerwissenschaften bzgl. interdisziplinärem Teamwork austauschten. Dieses überaus gut angenommene „matchmaking“ Format ermöglichte den ersten Schritt der Etablierung längerfristiger wissenschaftlicher Zusammenarbeit zwischen klinisch-translationalen Forschenden und Computerwissenschaftler*innen.